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Der kleine Rudra hat wie durch ein Wunder den schrecklichen Erdrutsch in Indien überlebt.

61 Leichen geborgen

Kleines Wunder: Baby überlebte Erdrutsch

Neu Delhi - Helfer haben nach dem riesigen Erdrutsch im Westen Indiens 61 Leichen geborgen. Noch immer werden über 100 Menschen vermisst. Doch bei all dem Leid gibt es auch eine schöne Nachricht.

Zu den wenigen Glücklichen, die lebend geborgen werden konnten, gehörte laut örtlichen Medien ein drei Monate altes Baby namens Rudra. Die Katastrophenhelfer hätten den kleinen Jungen schreien gehört, und so den Weg zu ihm, seiner Mutter und zwei Großeltern gefunden, berichtete der Sender NDTV. Die Mutter habe das Baby gerade gestillt, als das Unglück passierte. Acht Stunden später konnten sie gerettet werden - obwohl die Blechhütte der Familie komplett von Schlamm bedeckt gewesen sei. „Ich weiß noch immer nicht, wie wir überlebt haben“, sagte Rudras Großmutter dem Sender.

Der Monsunregen hatte zwei Tage zuvor einen Hang in der Gebirgskette Sahayadri so stark aufgeweicht, dass sich eine riesige Schicht aus Erde und Geröll löste und das Dorf Malin unter sich begrub.

Die Retter berichteten, es würden sowohl Spürhunde eingesetzt als auch Geräte, die den Herzschlag von Lebewesen feststellen könnten. Ein Einsatzleiter vor Ort sagte, der unablässige Regen erschwere die Suchaktion erheblich. Die Teams suchten mittlerweile auch einen nahe gelegenen Stausee danach ab, ob Leichen aus dem Schlamm herausgespült und über den Fluss dorthin gelangt sein könnten. In der Nähe des Unglücksorts wurden die Leichen eingeäschert.

dpa

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