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Die Mutter des toten Babys und ihr Freund vor Gericht.

Neue grausame Details

Baby verhungert - Mordanklage gegen Eltern

Berlin - Nach dem Tod eines nur zwei Tage alten Babys müssen sich seit Donnerstag die 20-jährige Mutter und deren Lebensgefährte wegen Mordes vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Das Baby hat nach seinem Tod in Berlin noch mehrere Tage in einem Gefrierfach gelegen. Das ließ die angeklagte Mutter am Donnerstag zum Prozessauftakt vor dem Berliner Landgericht über ihre Anwältin mitteilen. Die 20-Jährige und ihr ein Jahr älterer Lebensgefährte haben demnach in dieser Zeit auch noch mit dem toten Kind gekuschelt. Der Partner gab an, dass er vor dem Tod des Säuglings erfolglos versucht habe, ihn zu reanimieren.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die beiden das Baby im März nach der heimlichen Geburt grausam verhungern und verdursten ließen. Sie hätten dem unterentwickelten Säugling nicht die für ein Überleben notwendige medizinische Versorgung zukommen lassen.

Der Freund der Mutter, der nicht der Vater des Kindes ist, soll die Leiche schließlich in ein Naturschutzgebiet nahe der Wohnung des arbeitslosen Paares im Stadtteil Hellersdorf gebracht und vergraben haben. Am 7. April machten Spaziergänger den grausigen Fund.

Die Angeklagten hatten nach ihrer Festnahme einen Tötungsvorsatz bestritten. Die Mutter soll damals erklärt haben, dass sie keine Ärzte mag und deshalb nicht ins Krankenhaus gegangen sei.

dpa

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