Gutachten klärt Identität

Babyleichen im Schließfach: Vermutung bestätigt

Lübeck  - Die in einem Schließfach im Hamburger Hauptbahnhof gefundenen toten Babys sind wie vermutet die Kinder einer 39-jährigen Frau aus Bad Schwartau in Schleswig-Holstein.

Ein DNA-Gutachten habe den Verdacht der Ermittler bestätigt, sagte ein Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft am Montag. Die NDR 1 Welle Nord hatte zuerst darüber berichtet. Unklar ist noch immer, ob die Kinder bei ihrer Geburt gelebt hatten. Dazu seien weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen erforderlich, sagte der Sprecher.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des zweifachen Totschlags gegen die Mutter. Diese befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch immer in der psychiatrischen Klinik, in die sie sich nach der Entdeckung der Kinderleichen vor rund zwei Wochen begeben hatte. Sie hatte bereits vor drei Jahren ein totes Neugeborenes auf einem Friedhof in Bad Schwartau zwischen Gräbern abgelegt. Damals hatte sie ausgesagt, das Kind sei bereits leblos zur Welt gekommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Sechs Tote bei Horror-Unfall in Birmingham
Es ist ein Bild des Grauens: Bei einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen sterben in England sechs Menschen. Die Polizei rätselt über die Ursache.
Sechs Tote bei Horror-Unfall in Birmingham
Woche beginnt schneereich: Weiße Weihnacht möglich
Schon am Wochenende vor Weihnachten gibt es in vielen Teilen Deutschlands Eis und Schnee. Wintersportler nutzen die Gelegenheit, etwa zu Ausflügen in den Harz. Zum …
Woche beginnt schneereich: Weiße Weihnacht möglich
Großalarm in Hamburg nach Explosion an S-Bahnhof
Am Hamburger S-Bahnhof Veddel ist am Sonntag laut Medienberichten ein Sprengsatz explodiert. Es wurde Großalarm ausgelöst. 
Großalarm in Hamburg nach Explosion an S-Bahnhof
Akuthilfe für unterernährte Kinder in Niger: Erdnusspaste rettet Leben
Ohne unsere Hilfe haben die Kinder in Niger keine Chance: Sie haben zu wenig zu essen, kaum medizinische Versorgung und kein sauberes Wasser. Deshalb unterstützen wir …
Akuthilfe für unterernährte Kinder in Niger: Erdnusspaste rettet Leben

Kommentare