Babytod auf der Toilette: Hatte Mutter Schuld?

Braunschweig - Eine Frau brachte auf der Toilette eines Schnellrestaurants ein Baby zur Welt. Doch der Säugling starb. Nun beschäftigt der tragische Fall Polizei und Staatsanwaltschaft.

“Fest steht, dass das Kind gelebt hat, als es zur Welt kam“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Klages am Mittwoch. Das Baby sei aufgrund von Komplikationen nach der Geburt erstickt. Es gebe aber keine äußere Gewalteinwirkung, betonte der Sprecher. Geprüft werde nun, ob der Junge hätte gerettet werden können und ob die Mutter (36) Schuld an seinem Tod trifft.

Die im achten Monat schwangere Frau hatte das Baby am Dienstagnachmittag in dem Schnellrestaurant in der Innenstadt zur Welt gebracht. Weil die Frau nicht von der Toilette zurückkehrte, bat ihr Lebensgefährte die Angestellten der Fast-Food-Filiale, den Notarzt zu rufen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vermisste Deutsche: Mordermittlungen in Australien
Eine deutsche Auswandererin ist in Australien möglicherweise einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Die Hintergründe bleiben zunächst unklar.
Vermisste Deutsche: Mordermittlungen in Australien
Studentin in der Wildnis verschollen - dann taucht diese Frau auf
Eine Radiologie-Studentin wird in Alabama als vermisst gemeldet: Die Studentin ist in der Wildnis verschollen. Doch dann wird eine völlig verwahrloste Frau gefunden. 
Studentin in der Wildnis verschollen - dann taucht diese Frau auf
Lotto am Mittwoch vom 16.08.2017: So sehen Sie die Ziehung der Gewinnzahlen live im TV und im Livestream
Lotto vom 16.08.2017: Hier erfahren Sie, welche Gewinnzahlen am Mittwoch gezogen worden sind. Im Jackpot ist eine Million Euro.
Lotto am Mittwoch vom 16.08.2017: So sehen Sie die Ziehung der Gewinnzahlen live im TV und im Livestream
Nach Manchester-Anschlag: „Held“ soll Opfer dreist bestohlen haben
Ein Obdachloser, der von britischen Medien nach dem Manchester-Anschlag mit 22 Toten als Held gefeiert wurde, steht jetzt wegen Diebstahls vor Gericht.
Nach Manchester-Anschlag: „Held“ soll Opfer dreist bestohlen haben

Kommentare