Eine Frau tippt auf ihrem Mobiltelefon
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Eine Frau tippt auf ihrem Mobiltelefon (Archivbild).

Sie wollte eine Sendung sehen

Fataler Unfall: Frau fällt Handy in die Badewanne - 22-Jährige tot

  • Veronika Arnold
    vonVeronika Arnold
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Tödlicher Unfall beim Baden: Eine 22 Jahre alte Schweizerin wollte sich auf ihrem Mobiltelefon eine Sendung ansehen, während sie in der Badewanne lag. Wenig später war sie tot.

Gossau - Unfälle wie dieser sind zwar extrem selten, doch ebenso tragisch: Im schweizerischen Gossau ereignete sich in der vergangenen Woche eine Tragödie. Wie die Schweizer Tageszeitung Blick online berichtet, kam eine junge Frau in der Badewanne ums Leben, als ihr das Handy ins Wasser fiel.

Schweizerin stirbt bei tragischem Unfall: 22-Jährige steigt mit Handy in die Badewanne

Am vergangenen Donnerstagabend stieg eine 22-Jährige gegen 20 Uhr in die volle Badewanne. Dabei schaute sich die junge Frau eine Sendung auf ihrem Mobiltelefon an. Den Angaben der Kantonspolizei St. Gallen zufolge, war das Handy währenddessen zum Laden des Akkus an den Strom angeschlossen. Eine fatale Entscheidung, die der jungen Frau wenig später zum Verhängnis werden sollte. „Aus unbekannten Gründen muss das eingesteckte Mobiltelefon während des Badens ins Wasser gefallen sein. Durch den entstandenen Stromschlag zog sich die 22-jährige Schweizerin tödliche Verletzungen zu“, zitiert blick.ch aus der Polizeimitteilung.

Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst mit Notarzt und mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen auch der Kriminaltechnische Dienst für die Abklärung des Unfallhergangs. Der jungen Frau konnte allerdings nicht mehr geholfen werden. Für die Betreuung der Angehörigen wurde die psychologische Erste Hilfe angefordert.

Mobiltelefon in der Badewanne: Wann es gefährlich wird

Das Mobiltelefon im Akkubetrieb in der Badewanne zu nutzen ist an sich aufgrund der niedrigen Spannung nicht gefährlich. Anders sieht es aber aus, wenn das Handy dabei an das Stromnetz angeschlossen ist. Dann besteht die gleiche Gefahr, die auch von allen anderen angeschlossenen Elektrogeräten in der Nähe von Wasser, wie etwa einem Föhn, ausgeht. Es droht ein lebensgefährlicher Stromschlag, wie im Falle der 22-jährigen Schweizerin.

Mobiltelefone haben übrigens auch im Bett nichts zu suchen. Experten zufolge stört das Handy nicht nur unseren Schlaf, sondern es droht auch eine ernstere Gefahr. (va)

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