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In Japan greifen Bären immer häufiger Menschen an.

Tödliche Bären-Attacken in Japan

Tokio - Weil Japans Bären immer weniger Futter finden, greifen sie immer öfter auch Menschen an. In den vergangenen Monaten kam es bereits zu vier Todesfällen.

Nach Angaben des Umweltministeriums gab es allein zwischen April und September 84 Angriffe von Bären auf Menschen, von denen vier tödlich verliefen. 2009 wurden im gesamten Jahr nur 64 Attacken gezählt. Der Sprecher des Umweltministeriums, Shinichi Oyama, nannte den Anstieg am Donnerstag “alarmierend“.

Die Behörde vermute, dass die Futterknappheit im natürlichen Lebensraum der Bären in den Bergen zu den vermehrten Angriffen auf Menschen geführt habe. Bislang beschränken sich die Vorfälle auf den dünn besiedelten Norden und das Zentrum Japans. Fernsehsender zeigten Aufnahmen von Bären, die durch Wohngebiete streifen und auf Bäume in der Nähe von Häusern klettern. Nach Angaben der Polizei drang in der vergangenen Woche ein Bär in ein Altersheim im Norden Japans ein und verletzte eine Frau schwer.

dapd

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