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Damit muss man derzeit rechnen: Wenn der Zug endlich kommt, ist er proppevoll.

Bahn rät von Bahnreisen ab

Berlin - Wegen des anhaltenden Winterwetters und dem starken Andrang von Fluggästen hat die Deutsche Bahn vor überfüllten und verspäteten Zügen gewarnt.

Es sei am Sonntag aufgrund des starken Reisendenandrangs durch ausfallende Flugverkehre “mit teilweise erheblichen Kapazitätsengpässen auf wichtigen Fernverkehrsstrecken“ zu rechnen, hieß es weiter. Kunden, die ihre Fahrt nicht unbedingt am Sonntagnachmittag antreten müssten, empfiehlt die DB "auf weniger nachgefragte Zeiten" auszuweichen. Welche Zeiten dies sind, schrieb die Bahn hingegen nicht.

Die Bahn setze zurzeit alle verfügbaren Mitarbeiter und Züge ein, um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten. Trotzdem müsse auf einigen Strecken, beispielsweise zwischen Hamburg und München, Berlin und dem Ruhrgebiet sowie von Köln nach München, “mit sehr stark ausgelasteten Zügen“ gerechnet werden.  

Außerdem reduzierte sie die Höchstgeschwindigkeit ihrer Züge auf einigen Strecken auf 160 Stundenkilometer, wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Im restlichen deutschen Fernverkehrsnetz gelte die bereits reduzierte Höchstgeschwindigkeit von 200 Stundenkilometern.

Durch die geringere Geschwindigkeit werde verhindert, dass von der Wagenunterseite herabfallende Eisklumpen Schottersteine hochwirbelten und dabei gravierende Schäden an den Fahrzeugen verursachten. Daher komme es weiterhin zu teilweise erheblichen Verspätungen und einigen Ausfällen. Die Vorsorgemaßnahme verhindere den großflächigen Ausfall von Zügen.

Fahrgäste, die ihre Fahrt am Sonntag oder den nächsten Tagen bis Weihnachten nicht antreten wollten, könnten die Tickets kostenfrei zurückzugeben.

dapd

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