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Sunny (rechts) und Bo sind die Hunde der Familie Obama.

Blutiger Zwischenfall im Weißen Haus

Obamas Hund Sunny beißt Mädchen ins Gesicht

Washington - Sunny, einer der zwei Hunde des scheidenden US-Präsidenten Obama, soll ein Mädchen, das zu Gast im Weißen Haus war, ins Gesicht gebissen haben. Die 18-Jährige musste genäht werden.

Die allgemeine Anspannung vor dem Regierungswechsel in Washington hat offenbar auch den Hund des scheidenden Präsidenten Barack Obama erfasst.

Ein 18-jähriges Mädchen, das als Gast der Familie Obama im Weißen Haus gewesen sei, habe den Präsidentenhund Sunny streicheln wollen und sei dann oberhalb des Wangenknochens gebissen worden, berichtete die US-Klatsch-Nachrichtenseite TMZ am Donnerstag. Obamas Leibarzt habe die Wunde mit einigen Stichen nähen müssen. Das Mädchen, dessen Name nicht genannt wurde, werde wohl eine kleine Narbe zurückbehalten, hieß es in dem Bericht weiter.

Sunny war 2013 als „kleine Schwester“ des schon seit 2009 im Weißen Haus residierenden Präsidentenhundes Bo zu den Obamas gekommen. Wie auch Bo zählt Sunny zur Rasse der portugiesischen Wasserhunde. Diese Tiere gelten gemeinhin als sehr friedfertig.

Sunnys Lebhaftigkeit ist schon bekannt

Doch Sunny scheint ein eher lebhaftes und schreckhaftes Exemplar zu sein. Bereits 2013 berichtete unter anderem die Bild-Zeitung von einem Zwischenfall. Auf einer Weihnachtsfeier im Weißen Haus wollte die damals zweijährige Ashtyn Gardner den damals noch sehr jungen Hund streicheln. Sunny war allerdings so aufgeregt, dass sie das zu diesem Zeitpunkt etwa gleichgroße Mädchen freudig ansprang. Das Kind stürzte.

Im Weißen Haus laufen unterdessen bereits die Vorbereitungen für den Auszug der Obamas. Am 20. Januar wird der Immobilienmogul und Multimilliardär Donald Trump als neuer Präsident das Weiße Haus übernehmen. Nach Recherchen der Washington Post ist Trump der erste Präsident seit 150 Jahren, der ohne Haustier ins Weiße Haus einzieht.

afp/kah

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