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In Basel wurde ein kleiner Junge erstochen. Dringend tatverdächtig ist eine 75-jährige Frau.

Laut TV-Sender

Junge (7) auf Schulweg erstochen - Die Verdächtige ist 75 und war den Behörden schon bekannt

Unbegreifliche Tat in Basel: Ein siebenjähriger Junge wurde auf offener Straße getötet. Unter Tatverdacht ist eine Frau, die offenbar den Behörden bereits bekannt war.

Update 20.55 Uhr: Mittlerweile werden immer mehr Details über die mutmaßliche Täterin bekannt. Wie Kriminalkommissar Peter Gill gegenüber dem Sender Telebasel am Freitag bestätigte, kannten sich die Verdächtige und der ermordete Junge nicht. Umso schwerer sei die Tat zu verstehen.

Wie der Sender herausgefunden hat, war die Frau den Behörden bereits bekannt. 2008 wurde sie offenbar wegen eines Konkursverfahrens bevormundet und hatte Schulden über 100.000 Schweizer Franken angehäuft. Ein ehemaliger Nachbar meinte auf Anfrage von Telebasel, die 75-Jährige habe „ein unauffälliges Leben geführt“. Den Grund für die Attacke gegen den Jungen könne er nicht bestimmen.

Bluttat in Basel: Verdächtige 75-Jährige womöglich schuldunfähig

Update vom 22. März, 17.20 Uhr: In Basel wurde am Donnerstag ein Junge auf dem Heimweg nach der Schule erstochen. Dringend Tatverdächtig sei laut Polizei eine 75-Jährige, die die Tat auch gestanden habe. Sie habe nach der Tat sogar mehreren Personen und Institutionen per SMS mitgeteilt, dass sie das Kind niedergestochen habe.

Wie nun jedoch bekannt wurde, zweifeln Ermittler offenbar an ihrer Zurechnungsfähigkeit. „Das Motiv der Tat ist noch nicht geklärt. Aufgrund der ersten Erkenntnisse bestehen jedoch Zweifel an der Schuldfähigkeit der Beschuldigten. Sie wird deshalb psychiatrisch begutachtet“, so die Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presseagentur. 

Update 12.45 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod eines Siebenjährigen in Basel zweifeln Ermittler an der Schuldfähigkeit der mutmaßlichen Täterin. Die 75-jährige Schweizerin, die sich selbst gestellt hatte, werde nun psychiatrisch begutachtet, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Basel mit. Nach den Ermittlungen kannte die Frau weder den Jungen noch dessen Familie.

Basel: Junge (7) auf Schulweg erstochen - Notoperation half nichts mehr

Update 18.15 Uhr: Trotz einer Notoperation verstarb in Basel ein Siebenjähriger, weil er auf offener Straße erstochen wurde. Wie Anwohner nun der „Basler Zeitung“ berichten, hatten sie zuvor einen Streit auf dem Gehweg gehört. Ob dies jedoch im Zusammenhang mit der Bluttat steht, ist noch nicht bekannt. Die Polizei suche nach weiteren Augenzeugen, auch die Anwohner wurden offenbar befragt.

Basel steht unterdessen unter Schock. Der Sprecher der dortigen Staatsanwaltschaft, Peter Gill, bezeichnet das Verbrechen gegenüber der Schweizer Zeitung als „sehr gravierendes, ganz schlimmes Delikt“. Auch die Schule des Opfers ergreife für den morgigen Tag erste Maßnahmen. „Mitarbeiter vom schulpsychologischen Dienst werden mit den Schülern in den Klassen beginnen, den tragischen Vorfall zu verarbeiten. Es ist sicher so, dass zuerst die Trauerbewältigung kommt, bevor wieder an normale Schule zu denken ist“, erklärte der Leiter der Kommunikation beim Erziehungsdepartement der Basler Zeitung

Schweiz: Junge auf offener Straße erstochen

Ursprungsmeldung vom 21. März, 17.50 Uhr: Basel - Ein siebenjähriger Junge ist auf dem Heimweg von der Schule in der Schweizer Grenzstadt Basel erstochen worden. Als mutmaßliche Täterin stellte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine 75-jährige Frau. Sie habe das Kind angegriffen, sagte sie. Die Frau wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Basel am Donnerstag mitteilte.

Basel: Siebenjähriger erstochen - Motiv noch unklar

Die Vernehmung dauert am Nachmittag noch an, sagte ein Sprecher. Zu dem Motiv der Schweizerin konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Auch war zunächst unklar, ob die Frau den Kleinen kannte.

Der Junge war nach Angaben der Ermittler gegen 12.30 Uhr auf dem Weg nach Hause, als er auf der Straße plötzlich niedergestochen wurde. Eine Lehrerin habe das schwer verletzte Kind gefunden, und den Notarzt alarmiert. Der Junge sei im Krankenhaus notoperiert worden, aber wenig später an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei suchte am Nachmittag noch nach Zeugen der Tat.

dpa/mef

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