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James Holmes muss vor Gericht

Richter macht Weg für Prozess frei

"Batman"-Todesschütze muss vor Gericht

Centennial/USA - Dem Todesschützen von Aurora wird wegen des mutmaßlichen Mordes an zwölf Menschen in einem Kinosaal im US- Staat Colorado der Prozess gemacht.

Es gebe hinreichende Verdachtsmomente, die ein Verfahren rechtfertigen, sagte Richter William Sylvester, der diese Woche die Argumente der Staatsanwalt und der Verteidigung angehört hatte, am Donnerstag. Die Anklageerhebung gegen den Schützen James Holmes, der bei einer „Batman“-Vorführung das Feuer eröffnet hatte, ist für (den heutigen) Freitag geplant. Allerdings wurde erwartet, dass die Verteidigung eine Verschiebung beantragt. Holmes' Verteidiger erklärten in einem Antrag an das Gericht, ihr Mandant sei noch nicht bereit sich schuldig oder nicht schuldig zu bekennen.

Bei der dreitägigen Anhörung in dieser Woche hatten Ermittler ausgesagt, dass der 25-jährige Holmes über Wochen hinweg Waffen und Munition angehäuft, die Materialien für Sprengfallen in seiner Wohnung gekauft und das Kino ausgekundschaftet hatte, wo er im Juli zwölf Menschen getötet und 70 verletzt haben soll. Die Verteidigung hatte keine eigenen Zeugen aufgerufen und nur wenige einem Kreuzverhör unterzogen. Stattdessen hatten Holmes' Anwälte immer wieder die psychische Gesundheit ihres Mandaten in Frage gestellt, eine Strategie, die sich vermutlich auch im Hauptverfahren fortsetzen dürften.

Trauer nach Kino-Attentat

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dapd

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