Grausame Tat

Frau (22) in Wales von Menschenfresser getötet

London - In Großbritannien hat Medienberichten zufolge ein Menschenfresser eine junge Frau getötet, bevor er selbst von der Polizei mit einer Elektroschockpistole niedergestreckt wurde.

Die junge Frau sei durch "Kannibalismus" getötet worden, meldete der britische Rundfunksender BBC am Donnerstagabend. Die Polizei teilte mit, nach dem Tod einer 22-Jährigen in einem Hotel in der kleinen Ortschaft Argoed in Wales seien Mordermittlungen aufgenommen worden. Der mutmaßliche Täter wurde demnach bei dem Polizeieinsatz in dem Hotel, das auch als Obdachlosenheim dient, getötet.

Als die Beamten in der Nacht zu Donnerstag in das Hotelzimmer kamen, sei der mutmaßliche Kannibale mit einer Elektroschockpistole außer Gefecht gesetzt worden, erklärte die Polizei. Der 34-Jährige habe das Bewusstsein verloren und sei anschließend gestorben. Die Gemeinde der Ortschaft zeigte sich erschüttert. "Ich vertrete Argoed seit mehr als 30 Jahren, und das ist die schlimmste Tragödie, die das Dorf heimgesucht hat", sagte das Stadtratsmitglied Leon Gardiner.

Der Schauplatz des Dramas, das Sirhowy Arms Hotel, war einst ein beliebter Pub. Seit einigen Jahren bringt die Gemeinde in dem Hotel aber auch Obdachlose unter. Nach Angaben der BBC hatte der mutmaßliche Täter ein Verhältnis mit seinem Opfer. Dass er durch den Einsatz eines Tasers ums Leben kam, ist ungewöhnlich. Ein Sprecher des Polizeioffiziersverbandes Acpo sagte, es sei das erste Mal seit Einführung der Elektroschockpistole vor zehn Jahren, dass sie einen Tod verursacht hat.

afp

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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