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Der Gießener Hells-Angels-Boss Aygün Mucuk wurde am Freitagmorgen vor einem Clubheim tot aufgefunden.

Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Beerdigung von totem Hells-Angels-Boss am Mittwoch

Gießen/Wettenberg - Der Gießener Rocker-Boss Aygün Mucuk starb im Kugelhagel. Zu seiner Beisetzung werden zahlreiche Trauergäste aus dem In- und Ausland erwartet. Die Polizei wird mit einem Großaufgebot vor Ort sein.

Der erschossene Gießener Hells Angels-Chef Aygün Mucuk soll an diesem Mittwoch beigesetzt werden. Die Polizei rechnet mit mehreren hundert Trauergästen, darunter zahlreiche Rocker. Die Beamten wollen ebenfalls mit mehreren hundert Einsatzkräften vor Ort sein, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte.

Aygün Mucuk war Präsident der Gießener Hells Angels.

Mucuk soll am Mittwochnachmittag um 14 Uhr auf dem muslimischen Grabfeld eines Gießener Friedhofs bestattet werden. Medienberichten zufolge haben sich Anhänger der Hells Angels aus dem In- und Ausland angekündigt. Die Stadt Gießen erwartet Verkehrsbehinderungen rund um den Friedhof.

Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Die Polizei geht nach Angaben des Sprechers von einem friedlichen Verlauf aus. Das sei auch die Erfahrung früherer und ähnlicher Fälle. Es gebe keine Anzeichen, dass das nun anders sein werde. Das Großaufgebot der Polizei sei eine Vorsichtsmaßnahme.

Die Ermittlungen nach den tödlichen Schüssen laufen weiter auf Hochtouren. "Wir schließen keine Möglichkeit aus, haben aber natürlich das Rockermilieu schwerpunktmäßig im Blick", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das betreffe sowohl den Club des Getöteten als auch andere Rockergruppierungen. Auch außerhalb der Szene werde weiter ermittelt. Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, die Ermittler konzentrierten sich nach einem Streit zwischen Mucuk und zwei Gießener Mitgliedern auf ein "internes Motiv".

Laut Staatsanwaltschaft gibt es weiterhin keine Tatverdächtigen oder Festnahmen. Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen machte der Sprecher auch keine Angaben zu der möglichen Tatwaffe - laut Bild soll mit einer Neun-Millimeter-Pistole gefeuert worden sein. Der 45-jährige Mucuk war am Freitag auf dem Gelände des Clubheims in Wettenberg (Kreis Gießen) von mindestens 16 Kugeln getroffen worden.

dpa

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