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Die stark beschädigte Air-Canada-Maschine.

Gefährliche Bruchlandung

Behörde: Air-Canada-Airbus setzte zu früh auf

Montreal - Bruchlandung am Sonntag: Die Passagiermaschine von Air Canada hat nach Angaben der Ermittler 335 Meter vor der Landebahn aufgesetzt.

Ein Airbus der Gesellschaft Air Canada, der bei einer Bruchlandung von der Piste abgekommen war, hatte nach Angaben der Behörden zu früh aufgesetzt. Die Maschine sei 335 Meter vor der Landebahn auf den Boden getroffen, sagte Mike Cunningham von der kanadischen Flugaufsichtsbehörde am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Die Maschine habe auf dem Flughafengelände Antennen gestreift, dadurch sei das Fahrwerk abgerissen worden. Die Passagiere hätten „ziemlich viel Glück“ gehabt, sagte Cunningham.

Der Airbus A320 mit 133 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord war am Samstagabend (Ortszeit) in Toronto gestartet. Bei der Ankunft am frühen Sonntagmorgen auf dem Halifax International Airport war es bei dichtem Schneetreiben zu der Bruchlandung gekommen. 23 Menschen wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Mitteilung von Air Canada konnten am Sonntag alle wieder entlassen werden.

Cunningham zufolge wurde die Maschine stark beschädigt. Neben dem Fahrwerk wurde auch ein Motor abgetrennt. Das Flugzeug sei auf einer Strecke von über 300 Metern auf seiner Unterseite gerutscht, teilte der Ermittler mit. Bei dem Vorfall wurde auch eine Stromleitung eingerissen.

dpa

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