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Eine Boeing 767 fing am Flughafen in Chicago Feuer.

Dramatische Rettungsaktion

Beim Start: American-Airlines-Jet fängt Feuer

Chicago - Schreckmoment für die Passagiere von American Airlines Flug 383. Der Pilot bricht den Start ab, dicke Rauchschwaden steigen auf, die Passagiere verlassen das Flugzeug über die Notrutschen.

Beim Startabbruch eines Passagierjets auf dem Flughafen Chicago O'Hare sind 21 Menschen verletzt worden. Der Pilot der Boeing 767 der Fluggesellschaft American Airlines bremste am Freitagnachmittag (Ortszeit) wegen eines Triebwerksproblems ab, wie die Fluglinie mitteilte.

Zwanzig Passagiere und ein Flugbegleiter erlitten demnach Verletzungen, meist leichte. Einige Verletzte seien zur weiteren Untersuchung in Krankehäuser gebracht worden, teilte American Airlines mit.

Wie der Sender ABC7 berichtete, dachte der Pilot zunächst, ein Reifen sei geplatzt, es war jedoch ein Triebwerk in Brand geraten. Behörden sprachen demnach von einem massiven Triebwerksschaden, bei dem Teile des Triebwerks auseinandergebrochen seien.

An Bord der Boeing 767, die auf dem Weg nach Miami war, befanden sich 161 Passagiere und 9 Crewmitglieder. Videos im Internet zeigten, wie dicke Rauchschwaden aus der Maschine steigen, während die Passagiere über die Notrutsche die Kabine verlassen. „Es fühlte sich an, als ob das Flugzeug gleich abheben würden - und dann: „Bumm“!“, erzählte ein Passagier dem Sender. „Ein großer, roter Feuerball.“

American Airlines teilte mit, dass Passagiere mit einem Sonderflug nach Miami gebracht wurden. Die US-Flugsicherheitsbehörde untersucht den Vorfall. Der Flughafen Chicago O'Hare ist mit knapp 77 Millionen Passagieren im Jahr einer der wichtigsten in den USA.

dpa

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