Belgische Regierung berät über Heimführung

Brüssel - Die belgische Regierung hat am Donnerstag bei einer Sondersitzung über die Heimführung der 28 Toten und 24 Verletzten des Busunglücks in der Schweiz beraten.

Nach Angaben von Gesundheitsministerin Laurette Onkelinx befinden sich unter den 24 verletzten Kindern noch vier Schwerverletzte. Von diesen seien drei in einem “kritischen“ Zustand. Zahlreiche verletzte Kinder könnten jedoch bereits am Donnerstag entweder vom belgischen Militär oder von Rettungsflugzeugen der Versicherungsgesellschaft nach Hause gebracht werden.

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Von den 22 toten Kindern und den sechs toten Erwachsenen seien drei noch nicht identifiziert. “Wegen der Gewalt des Aufpralls gibt es Probleme bei der Identifizierung“, sagte Onkelinx. Die Leiche des Busfahrers müsse wegen der laufenden Ermittlungen noch genauer untersucht werden. Zumindest die bereits identifizierten Toten könnten jedoch rasch nach Belgien geflogen werden. Die Regierung hat zwei Transportflugzeuge des Typs C-130 von einer Übung in Portugal abgezogen und in die Schweiz beordert. Die Regierung wollte am Donnerstag in Brüssel auch über die Gestaltung eines Tages der nationalen Trauer entscheiden.

Trauer um Opfer des Busunglücks bei Messe in Leuven

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Der Bus mit zwei Schulklassen aus den belgischen Orten Lommel und Heverlee war nach einem Skiausflug am Dienstagabend in der Nähe des schweizerischen Ortes Sierre gegen eine Tunnelwand geprallt. Die Gründe sind noch unklar.

Erste Leichen werden am Donnerstag nach Brüssel gebracht

Einige der 28 Todesopfer des Busunglücks werden noch am Donnerstagabend in Brüssel eintreffen. Dies teilte der belgische Premierminister Elio Di Rupo am Donnerstag in Brüssel mit. Er machte keine genauen Zahlenangaben. Am Freitag werde es erneut einen Flug einer Militär-Transportmaschine geben, mit dem die sterblichen Überreste von Opfern nach Belgien zurückgebracht werden. Die Angehörigen der verunglückten Schulkinder könnten sowohl am Donnerstag als auch am Freitag mit einem Passagierflugzeug des Militärs nach Belgien fliegen.

dpa

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