Rakete bringt Weihnachtsgeschenke ins All

Moskau - Verstärkung für die ISS: Zwei Russen und ein US-Amerikaner sind unterwegs zur Internationalen Raumstation. Sie haben auch Geschenke an Bord - für ein Weihnachtsfest in der Schwerelosigkeit.

Mit Weihnachtsgeschenken und Forschungsgeräten sind zwei Russen und ein US-Amerikaner zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Sojus-Rakete mit den Kosmonauten Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin sowie dem US-Astronauten Kevin Ford an Bord hob um 12.51 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Das russische Fernsehen übertrug am Dienstag den Start direkt. An diesem Donnerstag soll das Raumschiff an der ISS rund 415 Kilometer über der Erde andocken. Dort arbeiten derzeit der Japaner Akihiko Hoshide, die US-Amerikanerin Sunita Williams und der Russe Juri Malentschenko.

Auf die neue ISS-Crew wartet ein umfangreiches Arbeitsprogramm - und eine Weihnachtsfeier. „Da wir Heiligabend im All verbringen, haben wir kiloweise Geschenke im Gepäck“, sagte Ford vor dem Start. „Normalerweise bringt Santa Claus ja die Geschenke vom Himmel auf die Erde, diesmal ist es umgekehrt“, meinte der US-Astronaut. Mit dem Trio erreicht die ISS-Stammbesatzung wieder ihre Soll-Stärke von sechs Mitgliedern. Sie bleiben etwa 140 Tage im Orbit. Dagegen kehren Williams, Hoshide und Malentschenko am 12. November zur Erde zurück.

Im Unterschied zu vielen anderen Raumschiffen hob die Sojus nicht von jener Rampe ab, von der Juri Gagarin 1961 als erster Mensch ins All geflogen war. Der historische Startplatz wird modernisiert.

dpa

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