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Nach einem Unglück in einer Goldmine in Nicaragua sind 20 von 27 verschütteten Bergleuten gerettet worden. Hier lesen Sie, wie es zu dem Unglück kam.
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Nach einem Unglück in einer Goldmine in Nicaragua sind 20 von 27 verschütteten Bergleuten gerettet worden.
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Nach einem Unglück in einer Goldmine in Nicaragua sind 20 von 27 verschütteten Bergleuten gerettet worden.

Drama in Nicaragua

20 Bergleute nach Grubenunglück befreit

Managua - Fast zwei Tage nach dem Einsturz einer illegalen Goldmine im Nordosten Nicaraguas sind die meisten der 27 verschütteten Bergleute gerettet worden.

Über einen Flaschenzug konnten 20 von ihnen am Freitag nacheinander ans Tageslicht gebracht werden, wie das Präsidialbüro mitteilte. Zwei kletterten demnach aus eigener Kraft ins Freie, fünf wurden nach wie vor vermisst. Während einige Familien ihre Nächsten in die Arme schlossen, mussten andere weiter bangen.

Präsidentensprecherin Rosario Murillo äußerte am Freitag die Hoffnung, dass die Vermissten "in den kommenden Stunden" befreit würden. Der eingestürzte Schacht, in dem sie arbeiteten, liegt 800 Meter unter der Erde. Einige der Verschütteten konnten andere Kumpel mit lauten Schreien auf sich aufmerksam machen. Die Überlebenden waren größtenteils jünger als 30 Jahre und kamen erschöpft, dehydriert und dreckstarrend ans Tageslicht, wie ein AFP-Reporter berichte.

Das Grubenunglück hatte sich am Donnerstagmorgen in einer entlegenen Bergregion im Nordosten des Landes ereignet, weshalb die Nachricht erst abends zu den Behörden durchdrang. Der Eingang zum nahe der Gemeinde Bonanza liegenden Stollen war nach heftigen Regenfällen durch einen Erdrutsch verschüttet worden.

afp

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