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Ein verletzter Kumpel wird nach dem Bergwerks-Unglück in der Türkei abtransportiert.

In Stadt Manisa

Tragisches Unglück in türkischem Bergwerk

Manisa - Bei einem Grubenunglück im Westen der Türkei sind am Dienstag nach Angaben eines Abgeordneten mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.

Mehrere hundert Bergleute seien noch in dem Kohlebergwerk in der Stadt Manisa unter Tage eingeschlossen, sagte der Parlamentarier Muzaffer Yurttas dem Fernsehsender NTV. Auslöser des Unglücks war laut NTV eine durch Strom ausgelöste Explosion.

Yurttas von der konservativ-islamischen Regierungspartei AKP sagte CNN Türk, vier Bergleute seien ums Leben gekommen, und 16 weitere seien verletzt ins Krankenhaus gebracht worden. NTV gegenüber hatte er zunächst von 20 Todesopfern gesprochen. Zwischen 300 und 400 Bergleute waren laut Yurttas noch eingeschlossen. Die Opfer seien erstickt und verbrannt.

Feuerwehrleute versuchten Luft in den Grubenschacht zu pumpen. Die Eingeschlossenen befanden sich den Angaben zufolge in zwei Kilometern Tiefe etwa vier Kilometer vom Eingang entfernt.

Berichte: 580 Bergleute bei Unglück in Mine

In örtlichen Medienberichten hieß es, zum Zeitpunkt des Unglücks hätten sich 580 Bergleute in der Mine befunden. Vielen sei es gelungen, sich in Sicherheit zu bringen. Energieminister Taner Yildiz sagte Journalisten vor seiner Abreise nach Manisa, derzeit seien vier Rettungsteams in der Grube. Der durch die Explosion verursachte Brand sei ein Problem, aber in die nicht betroffenen Schächte werde Sauerstoff gepumpt.

Der Feuerwehrchef der Stadt, Temel Korkmaz, sagte, ein erstes Team habe 30 Verletzte retten können. Sie seien in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht worden.

Grubenunglücke sind in der Türkei keine Seltenheit. Mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen sowie fehlende Kontrollen in Bergwerksbetrieben haben in den vergangenen Jahren immer wieder schwere Unglücke verursacht.

Grubenunglück in der Türkei: Mehrere Tote

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AFP

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