Erdogan rüffelt Gabriel: "Beachten Sie Ihre Grenzen!"

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In der Touristenbranche ist Airbnb unbeliebt - Einwohner und Stadtverwaltungen machen auch Airbnb verantwortlich für steigende Mieten, die sich viele nicht mehr leisten können.

Über 1000 Anbieter

Bericht: Auf Airbnb bieten zunehmen Firmen Wohnungen oder Häuser zur Miete an

Auf der Plattform Airbnb bieten einem Bericht zufolge zunehmend professionelle Firmen ganze Wohnungen und Häuser zur Miete an. Kritik kommt von der Touristenbranche.

München -  In den zehn größten deutschen Städten gebe es rund 1290 Anbieter, die mehr als eine Wohnung vermieten, wie die Süddeutsche Zeitung am Freitag unter Berufung auf eine Analyse von Airbnb-Inseraten berichtete. Manche böten sogar zehn und mehr Immobilien gleichzeitig über Airbnb an.

Geteilte Zimmer, bei denen nur einzelne Schlafplätze vermietet werden, spielen bei Airbnb der Analyse zufolge kaum noch eine Rolle. Sie machten inzwischen weniger als zwei Prozent aller Angebote aus.

Airbnb bezeichnet Vermieter von Zimmern, Wohnungen oder Häusern auf seiner Seite nach wie vor als "Gastgeber" und spricht vom "Teilen". Laut Bericht der "Süddeutschen" tarnen professionelle Vermieter ihre Inserate; diese sehen oft aus, als seien sie von Privatmenschen eingestellt, obwohl in Wahrheit Unternehmen mit einem Millionen-Umsatz dahintersteckten.

Hunderttausende Schlafplätze in den Städten

Ausgewertet wurden der Zeitung zufolge insgesamt mehr als 37.000 Zimmer und Wohnungen in den zehn größten deutschen Städten, die mindestens einmal tatsächlich gebucht wurden. Das entspricht Schlafgelegenheiten für mehr als 100.000 Gäste. Allein in Berlin sind demnach mehr als 38.500 Betten im Angebot. Die gesamte Tourismusindustrie bietet in Berlin 139.000 Übernachtungsplätze. Die meisten Airbnb-Angebote im Verhältnis zur Einwohnerzahl gibt es demnach in Köln (1154 je 100.000 Einwohner), gefolgt von München (1143) und Düsseldorf (1106).

Airbnb: „In Städten liegt Fokus auf Homesharing“

Airbnb erklärte gegenüber der Zeitung, in Städten liege der Fokus auf "Homesharing", also dem temporären Weitervermietung der eigenen Wohnung. "Dadurch wird kein Wohnraum entzogen". Lediglich "in typischen Ferienregionen" arbeite Airbnb auch mit gewerblichen Gastgebern zusammen.

Die Online-Zimmervermittlung ist in vielen Touristenhochburgen unbeliebt - Einwohner und Stadtverwaltungen machen auch Airbnb verantwortlich für steigende Mieten, die sich viele nicht mehr leisten können.

afp

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