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Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei steuerte der Fahrer dieses Fiestas die Treppen einer U-Bahn-Haltestelle hinunter.

In Zwischengeschoss stecken geblieben

Verfolgungsjagd mit Polizei: Auto fährt Treppe zur U-Bahn hinunter

Ein Auto ist bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei die Treppe einer U-Bahn-Station in Berlin hinab gefahren.

Das Fahrzeug sei am Sonntag auf einem Zwischengeschoss am Rathaus Spandau steckengeblieben, teilten Polizei und Feuerwehr mit. Verletzt wurde niemand. Laut Feuerwehr hielten sich zu dem Zeitpunkt viele Menschen dort auf. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers hielten sich zu dem Zeitpunkt viele Menschen dort auf. Ein Mann habe sich mit einem Sprung zur Seite retten können. „Man kann von Glück reden, dass nichts passiert ist.“

Zu der Verfolgungsjagd kam es, da die Kennzeichen am Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte ein Streifenwagen das Fahrzeug verfolgt, weil die Kennzeichen zur Fahndung ausgeschrieben waren. Vermutlich habe der Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren und sei damit von der Straße abgekommen. Er wurde festgenommen - ebenso wie zwei weitere Insassen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Bergung wird kompliziert

Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät aus. Die Bergung werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte ein Sprecher. „Sie wird schwierig werden.“ Mittlerweile wurde das Auto mit einem Stahlseil wieder hinauf gezogen. Auf die Treppenstufen sei zuvor eine Art provisorische Rampe gebaut worden, berichtete der Feuerwehrsprecher. Erst Ende Mai war in Berlin ein Auto die Treppe zu einer U-Bahn hinabgefahren. Bei dem Unfall an der Bernauer Straße wurden mehrere Menschen verletzt. 

Das Fahrzeug wurde mittlerweile mittels Stahlseil aus der U-Bahn-Station herausgezogen.

dpa

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