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Ein ausgebranntes Auto steht in der Nacht zum Mittwoch (17.08.2011) am neuen Ufer in Berlin.

Berlin: Brandstiftungen nehmen kein Ende

Berlin - Das Bild wird zur traurigen nächtlichen Routine: Brennende Autos in der Hauptstadt. Am frühen Mittwochmorgen hatte es bereits 17 Fahrzeuge getroffen. Polizei und Feuerwehr kommen kaum hinterher.

Die nächtlichen Brandstiftungen an Autos in Berlin reißen nicht ab: 17 Fahrzeuge sind im Laufe der Nacht zum Mittwoch beschädigt worden. 14 wurden direkt angezündet, auf 3 weitere griffen die Flammen über. Die Zahl nahm im Zuge der Nacht fast im Viertelstundentakt zu. Verletzt wurde niemand. Die Ermittler gehen in allen Fällen von Brandstiftung mit politischer Motivation aus, wie die Polizei in Berlin sagte. Der Staatsschutz habe die Ermittlung übernommen

Gegen 23.00 Uhr fingen die ersten Brände in Berlin-Spandau an, dann in Charlottenburg und später auch in Friedrichshain. Den Brandstiftern fielen meist hochwertige Autos zum Opfer - auch ein Lastwagen, ein Wohnwagen und ein Motorroller brannten. Immer wieder gingen Meldungen über brennende Autos bei den Beamten ein. Polizei und Feuerwehr kamen in der Nacht zum Mittwoch kaum hinterher.

Die meisten Autos brannten im Bezirk Charlottenburg, der immer noch in vielen Bereichen als wohlsituiert gilt. Doch in der Nacht zum Mittwoch erwischte es auch viele Autos im Norden des Bezirks, der an Spandau grenzt und eine sehr gemischte Bewohnerstruktur hat. Das macht die Suche nach den Brandstiftern für die Polizei immer schwieriger.

Die Serie an Brandlegungen reißt seit Wochen nicht ab. Allein in der Nacht zum Dienstag gingen in Charlottenburg elf Autos in Flammen auf, sieben weitere wurden in Mitleidenschaft gezogen. In der Nacht zum 12. Juli hatte es in Charlottenburg eine ähnliche Serie von sechs Brandstiftungen gegeben. Bis Anfang August hatten die Behörden seit Jahresbeginn 80 Anschläge mit politischem Hintergrund auf Autos in Berlin registriert.

dpa

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