Polizei räumt Weihnachtsmarkt an Berliner Gedächtniskirche
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Breitscheidplatz Berlin. Der Weihnachtsmarkt wurde am Samstag vorsorglich von der Polizei geräumt. 

Entwarnung

Weihnachtsmarkt geräumt - Einsatz am Breitscheidplatz in Berlin beendet

  • Daniela Deeg
    vonDaniela Deeg
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In Berlin hatte die Polizei den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz vorsorglich  geräumt. 

  • Polizei räumte vorsorglich Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin 
  • Zwei Männer seien der Berliner Polizei durch ihr Verhalten aufgefallen
  • Kein verdächtiger Gegenstand gefunden

Update vom 21.12.2019, 23.05 Uhr: Entwarnung in Berlin - kein Terrorgefahr am Breitscheidplatz: Der Polizeieinsatz wegen zwei verdächtiger Männer auf dem Berliner Breitscheidplatz ist beendet. Die Polizei fand weder auf dem Weihnachtsmarkt noch in der benachbarten Gedächtniskirche einen gefährlichen Gegenstand, wie ein Sprecher am Samstagabend sagte. 

Anlass für die mehrstündige Suchaktion am Breitscheidplatz in Berlin waren zwei Männer, die sich verdächtig verhalten hatten und deshalb Polizisten aufgefallen waren. Der Verdacht, einer der Männer werde mit einem Haftbefehl gesucht, habe sich nicht bestätigt. Als Grund nannte die Polizei eine Namensähnlichkeit. Festnahmen habe es nicht gegeben.

Update vom 21.12.2019, 22.28 Uhr: Der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz ist am Samstag wegen zwei verdächtiger Männer geräumt worden. Die beiden seien durch ihr Verhalten aufgefallen, sagte eine Polizeisprecherin am Abend. 

Breitscheidplatz in Berlin geräumt: Mann wurde nicht mit Haftbefehl gesucht

Der Verdacht, einer der Männer werde mit einem Haftbefehl gesucht, habe sich nicht bestätigt. Als Grund nannte die Sprecherin eine Namensähnlichkeit. Festnahmen habe es nicht gegeben. 

In Anbetracht des Ortes, an dem es vor drei Jahren einen Terroranschlag mit zwölf Toten und Dutzenden Verletzten gegeben hatte, habe die Polizei „sensibel reagiert“, sagte ein anderer Polizeisprecher. 

Deshalb sei der Platz geräumt worden. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit 350 Beamten und Spürhunden im Einsatz.

Der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin wurde geräumt. 

Update vom Samstag, 21.12.2019, 22.10 Uhr: Nach Informationen des Tagesspiegel sollen die beiden Festgenommenen nicht als Gefährder gelten. Nur einer soll bisher polizeibekannt sein. Einer könnte allerdings Kontakte zu einem Gefährder in Nordrhein-Westfalen gehabt haben.  

Erstmeldung vom 21.12.2019: Die Berliner Polizei hat den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am Samstagabend geräumt. 

Alle Besucher hätten das Gelände ruhig und besonnen verlassen, teilte die Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. 

Breitscheidplatz in Berlin: Polizei räumt Weihnachtsmarkt 

Nun beginne man mit der Absuche des Platzes und der benachbarten Gedächtniskirche. Dort war eine Veranstaltung vorzeitig beendet worden. 

Zur Begründung hieß es, es habe Hinweise auf einen möglicherweise verdächtigen Gegenstand gegeben. 

Einen Bericht der Zeitungen „Bild“ und „B.Z.“, wonach zwei Menschen festgenommen wurden, konnte eine Polizeisprecherin zunächst nicht bestätigen. 

Laut „B.Z.“ sollen die zwei Personen als islamistische Gefährder gelten.

Breitscheidplatz in Berlin geräumt: S-Bahnen halten nicht mehr am Bahnhof Zoo

Ein Sprecher der Deutschen Bahn teilte mit, wegen des Polizeieinsatzes würden die S-Bahnen am Bahnhof Zoologischer Garten nicht halten. 

Die Station liegt ganz in der Nähe von Breitscheidplatz und Gedächtniskirche.

Video: Berlin gedenkt der 12 Opfer des Anschlags am Breitscheidplatz vor 3 Jahren

Auf den Weihnachtsmarkt hatte der islamistische Attentäter Anis Amri vor drei Jahren einen entführten Lastwagen gesteuert. Bei dem Anschlag wurden zwölf Menschen getötet und Dutzende verletzt. Amri wurde später auf der Flucht in Italien erschossen. dpa/dvd

Nach dem Anschlag war auch über die Versäumnisse der Behörden diskutiert worden, wie fr.de* im März 2018 berichtete. 

Ein Polizist aus Berlin steht im Verdacht, Interna zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz an AfD-Mitglieder verraten zu haben.

*fr.de ist Teil des Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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