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Lodernde Flammen in der Nacht: Der in Berlin eingesetzte Sonderzug brennt lichterloh.

Auch zwei weitere S-Bahnen betroffen

Sonderzug mit Fußballfans in Flammen: Rätsel um Brandursache

Auf dem Rückweg von einem Fußballspiel in Berlin sind Fans böse überrascht worden. Der eingesetzte Sonderzug brannte und musste evakuiert werden. Mehrere Menschen verletzen sich.

  • Ein Feuer ist in einem Sonderzug mit hunderten Fußballfans des SC Freiburg ausgebrochen
  • Bei dem Vorfall am Samstagabend wurden vier Menschen verletzt.
  • Suche nach der Brandursache geht weiter

Video: Flammeninferno in Freiburger Fan-Zug

Update vom 21. Oktober 2019: Ein Waggon brannte plötzlich lichterloh. Flammen schlagen meterhoch aus den Zugfenstern. Vier der rund 700 Fans des FC Freiburg wurden verletzt. Drei von ihnen müssen wegen einer Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Es hätte auch ganz anders ausgehen können. Der Feuerwehrsprecher lobte ausdrücklich das besonnene Verhalten der Fans an Bord.

„Die Leute haben in ruhiger und disziplinierter Weise den brennenden Waggon in Richtung der anderen Waggons verlassen.“ In solchen Situationen bestehe die große Gefahr, dass Menschen eigenständig in Panik aussteigen: Dabei könnten sie auf den Gleisen mit der Stromschiene in Kontakt kommen oder von entgegenkommenden Zügen erfasst werden, hieß es.

Zwei Tage nach dem Feuer geht die Suche nach der Brandursache weiter. Am Wochenende wurde seitens der Fanorganisation Supporters Crew Freiburg über einen technischen Defekt spekuliert. Das private Unternehmen Schweizer Centralbahn AG, um deren Zug es sich handelt, schließt dies nach eigenen Angaben aus. Außerdem gab es Gerüchte, dass auch Pyrotechnik aus dem Besitz von Fans eine Rolle gespielt haben könnte.

Die Ermittlungen dauern weiter an. Wann es zu einem Ergebnis kommen werde, sei noch nicht absehbar, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montagmorgen.

Ein Sonderzug mit Fußballfans steht in Berlin lichterloh in Flammen.

Sonderzug mit Fußballfans brennt mitten in Berlin - mehrere Verletzte

Erstmeldung vom 19. Oktober 2019:

Berlin - Im Berliner S-Bahnhof Bellevue ist am Samstagabend ein Sonderzug mit Hunderten Fußballfans des SC Freiburg in Brand geraten. Drei Menschen wurden durch Rauchvergiftungen verletzt und in Krankenhäuser gebracht, wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur sagte. Demnach brannte in dem Zug ein Waggon „in voller Ausdehnung“. Bilder im Internet zeigten einen Waggon, der lichterloh in Flammen stand. Gegen 22.00 Uhr war der Brand weitgehend gelöscht, wie es weiter hieß.

Den Angaben zufolge handelte es sich um einen von einem privaten Unternehmen betriebenen Sonderzug, mit dem Fans des SC Freiburg nach dem mit 0:2 verlorenen Bundesligaspiel bei Union Berlin zurückreisen wollten. Laut Bundespolizei blieb der Zug kurz nach dem Start gegen 20 Uhr wegen Rauchentwicklung am Bahnhof Bellevue stehen. Demnach waren etwa 700 Menschen in dem Zug.

Brennender Zug in Berlin: Auch zwei unbeteiligte S-Bahnen werden geräumt

Sämtliche Waggons wurden den Angaben zufolge geräumt, ebenso wie zwei S-Bahnen, die zeitgleich mit dem brennenden Zug in den Bahnhof eingefahren waren. Der Nah- und Fernverkehr auf der Strecke wurden gestoppt, der Bahnhof wurde weiträumig abgesperrt.

„Kurz nach Beginn der Rückreise hat sich in einem der Waggons ein Brand entwickelt“, schrieb die Gruppe Supporters Crew Freiburg e.V., die die Fahrt organisiert hatte, auf Facebook. „Alle Mitfahrer haben den Zug verlassen.“ Einem Sprecher des SC Freiburg zufolge hatte die Fanorganisation den Zug in Eigeninitiative gebucht.

Auch merkur.de* thematisiert diverse Brände in der jüngeren Vergangenheit. So fing ein Sattelzug Feuer, nachdem er gegen ein Baum geprallt und umgekippt war. Ein Feuer in einer Wohnung koste zwei junge Männer das Leben. Wegen eines Brandes in einer Sozialunterkunft mussten mehrere Menschen evakuiert werden. Ein brennendes Auto in einem Parkhaus mitten in München stellte die Feuerwehr vor ein Rätsel. Ab Januar wird es imDachauer Feuerwehrhaus eine Wache geben, die weit und breit einzigartig funktioniert. Ob das funktioniert, muss sich zeigen.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

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