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Familie und Freunde nehmen nach dem Doppelmord in Berlin-Wedding am Dienstag bei einer Trauerfeier in der Sehitlik-Moschee im Stadtteil Neukölln in Berlin Abschied von den Getöteten.

Berliner Doppelmord: Trauerfeier für die Opfer

Berlin - Nach dem Doppelmord in Berlin haben Familie und Freunde am Dienstag bei einer Trauerfeier in einer Neuköllner Moschee der Opfer gedacht.

Mehr als hundert Menschen nahmen Abschied von den beiden Toten, deren Särge in einen Vorhof der Sehitlik-Moschee getragen wurden. Nach Angaben von Trauergästen werden die zwei Frauen nicht in Berlin, sondern in der Türkei beerdigt.

Am vergangenen Donnerstag hatte der Todesschütze einem Auto aufgelauert, in dem seine 24 Jahre alte Ex-Frau saß. Er schoss auf den Wagen und tötete die 45 Jahre alte Mutter und eine 22-jährige Schwester der Frau. In dem Kugelhagel wurde auch ein 27 Jahre alter Bruder schwer verletzt. Danach flüchtete der Täter. Die Ex-Frau des Schützen sowie ein weiterer Mann in dem Auto blieben unverletzt. Am Montag wurde der 25-Jährige gefasst. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Schüsse auf den Wagen hat er gestanden, aber nichts zum Motiv gesagt. Vieles deutet auf eine Beziehungstat hin.

Der 25 Jahre alte Mann ist vorbestraft. Er war schon 2008 zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, wie der Sprecher der Berliner Gerichte, Tobias Kaehne, am Dienstag sagte. Zudem laufe gegen den Mann ein Verfahren am Amtsgericht Tiergarten wegen versuchter Nötigung und Bedrohung seiner Ex-Frau und seiner Ex-Schwägerin.

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