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Berlusconi rudert bei Irak-Truppenabzug zurück

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- Rom - Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat mit widersprüchlichen Aussagen über einen Truppenabzug Italiens aus dem Irak für Verwirrung gesorgt.

Nach den verstörten Reaktionen aus den USA und Großbritannien auf die Ankündigung Berlusconis, die italienischen Soldaten würden ab September nach Hause geholt, ruderte der Regierungschef zurück. Es habe nie ein festes Datum für den Abzug gegeben, zitierten italienische Zeitungen Berlusconi am Donnerstag.

Der Monat September «war nur meine Hoffnung. Wenn es aber nicht möglich ist, dann ist es eben nicht möglich». Gleichzeitig veröffentlichte die Zeitung «Il Foglio» am Donnerstag jedoch einen Wortbeitrag Berlusconis, in dem es heißt, seit den irakischen Wahlen vom 30. Januar könne man von einem «abgeschlossenen Einsatz» sprechen. Die Mitte-Links-Opposition sprach von «völliger Konfusion» und forderte Berlusconi auf, im Parlament über seine tatsächlichen Absichten zu berichten.

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