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Silvio Berlusconi hat sich in einem Radio-Interview mit Papst Franziskus verglichen.

"Könnte Kirche genauso gut anführen"

Berlusconi vergleicht sich mit dem Papst

Mailand - Selbstbewusstsein oder Großenwahn? Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat sich mit dem Papst verglichen. Er würde genauso handeln wie Franziskus.

Er könne die katholische Kirche genauso gut anführen wie Franziskus, sagte der 77-Jährige dem italienischen Radio 24. Mit dem Papst habe der Vatikan ein beliebtes Oberhaupt gefunden, das die von Skandalen geschwächte Institution wiederbelebt habe. "Ich mag ihn wirklich, weil er als Papst genauso handelt, wie auch ich gehandelt hätte", sagte Berlusconi.

Berlusconi leistet derzeit seinen Sozialdienst in einem Seniorenheim ab

Auf die Nachfrage, ob der Papst "gut" sei, weil er Berlusconi ähnele, entgegnete dieser: "Ich würde es andersrum sagen: Ich bin gut, weil ich dem Papst ähnele." Das Interview wurde am Freitag vor dem zweiten Besuch Berlusconis in einem Seniorenheim bei Mailand ausgestrahlt. Dort leistet der ehemalige Ministerpräsident mit seinem Sozialdienst seine Strafe wegen Steuerbetrugs ab.

Silvio Berlusconi: Seine Affären und Skandale

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dpa

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