+
Ein Volksempfänger: Die Verurteilten verbreiteten Ähnliches, wie das, was damals aus diesem Radio des Dritten Reichs kam.

Bewährungsstrafen für Mitarbeiter von Neonazi-Radio

Koblenz - Elf Mitarbeiter eines Neonazi-Radios im Internet sind vom Landgericht Koblenz zu mehrmonatigen Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Ein weiterer Angeklagter erhielt am Donnerstag aufgrund von Strafen für frühere Taten zwei Jahre Haft. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Angeklagten sich der Bildung oder Unterstützung einer kriminellen Vereinigung sowie der Volksverhetzung schuldig gemacht haben. In vier Fällen wurde eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung ausgesprochen. Die weiteren Strafen liegen zwischen sechs und zwölf Monaten auf Bewährung.

Angeklagt waren sieben Frauen und fünf Männer aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Berlin, Hessen und Bayern im Alter zwischen 20 und 42 Jahren. Sie waren dauerhafte oder Gast-Moderatoren des sogenannten „Widerstandsradios“ im Internet. Dieses war von Juli 2009 bis November 2010 auf Sendung.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Laster fährt gegen Schulbus: Vier Kinder und Busfahrer unter Schock
Beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Schulbus haben in Nordrhein-Westfalen vier Kinder und der Busfahrer einen Schock erlitten.
Laster fährt gegen Schulbus: Vier Kinder und Busfahrer unter Schock
Es wird windig: Sturmtief „Friederike“ mit Böen bis Orkanstärke
Wetterexperten erwarten vom anrückenden Sturmtief „Friederike“ nichts Gutes. Es muss mit Orkanböen bis zu 115 km/h gerechnet werden. Alle Entwicklungen im News-Ticker.
Es wird windig: Sturmtief „Friederike“ mit Böen bis Orkanstärke
Lastwagenanhänger gerät in Gegenverkehr und verursacht tödlichen Unfall - zwei Menschen sterben
Auf einer Bundesstraße bei Todendorf in Schleswig-Holstein hat sich ein Sattelauflieger von einem Lastwagen gelöst und einen tödlichen Unfall verursacht.
Lastwagenanhänger gerät in Gegenverkehr und verursacht tödlichen Unfall - zwei Menschen sterben
Staatsanwalt: Archiv-Einsturz durch Fehler bei Bauarbeiten
Warum stürzte das Kölner Stadtarchiv ein? Die Angehörigen der beiden Toten haben neun Jahre gewartet, um auf diese Frage eine Antwort zu erhalten. Jetzt bekamen sie sie …
Staatsanwalt: Archiv-Einsturz durch Fehler bei Bauarbeiten

Kommentare