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Im kanadischen Moncton hat ein bewaffneter Mann drei Polizisten erschossen.

Stadt in Kanada unter Schock

Polizisten erschossen: Täter auf der Flucht

Moncton - Drei tote und zwei verletzte Polizisten: Eine Bluttat lähmt in Kanada eine ganze Stadt. Während der Suche nach dem Flüchtigen ruht das öffentliche Leben.

Ein schwer bewaffneter Mann soll in Kanada drei Polizisten erschossen und zwei verletzt haben. Die Suche nach ihm legte am Donnerstag eine ganze Stadt lahm: Die Bevölkerung von Moncton, einer 70.000-Einwohner-Stadt in der ostkanadischen Provinz New Brunswick, wurde aufgefordert in den Häusern zu bleiben und die Türen abzuschließen. Die Polizei veröffentlichte ein Foto des mutmaßlichen Täters - es zeigt den 24-Jährigen in militärischer Tarnkleidung. Die Hintergründe der Tat waren zunächst völlig unklar.

Behörden, Schulen, Büchereien, der Zoo und alle anderen öffentlichen Einrichtungen in Moncton blieben am Donnerstag geschlossen. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel fuhren nicht. Die Polizei durchkämmte die Viertel insbesondere im Norden der Stadt. „Bleiben Sie zu Hause, bleiben Sie sicher“, forderte Bürgermeister George LeBlanc die Einwohner per Facebook auf. Er sprach den Familien der getöteten Polizisten sein Beileid aus.

Eine Augenzeugin berichtete, der mutmaßliche Täter habe mehrere Gewehre und eine Armbrust bei sich gehabt. „Ich wollte die Fenster öffnen und da sah ich ihn“, sagte Joan MacAlpine Stiles dem Sender CBC. „Er war gerade durch unseren Garten spaziert.“ Das örtliche Krankenhaus war in Alarmbereitschaft, davor wurden Wachmänner postiert. Der kanadische Minister für öffentliche Sicherheit, Steven Blaney, postete auf Twitter, er sei schockiert.

Ein Video zu der Suche nach dem Mann sehen Sie hier.

dpa

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