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Das tote Nagetier am Ufer. Es wurde Opfer einer Böllerattacke.

Trommelfell zerfetzt

Brutale Attacke: Biber stirbt durch Böller

Berlin - Eine Spaziergängerin hat das tote Biber-Weibchen auf dem Rücken liegend an einem Ufer gefunden. Eine Druckwelle einiger Böller zerriss das Trommelfell und das Tier ertrank im Fluss.

Wie die BILD berichtet, sah eine 35-jährige Spaziergängerin, wie etwa zehn Kinder im Schlosspark Königs Wusterhausen Silvesterböller in die Richtung von schwimmenden Enten schmissen. Kurz darauf fand sie den toten Biber ein Stückchen weiter am Ufer. Sie benachrichtigte ihren Mann, einen Jäger, der den Naturschutzbund informierte.

Böse Folgen unter Wasser

Bei dem sechs Monate alten Biber-Weibchen wurden die Trommelfelle zerstört. Dies ergab den Angaben zufolge die Obduktion am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung. Das Jungtier bekam einen Schock und ertrank.

Es sei sehr wahrscheinlich, dass ein Böller die Druckwelle ausgelöst habe, heißt es über den Biber, über den zuvor B.Z. und BILD  berichteten. „Dieser Fall soll zum Nachdenken anregen, welche tragische Wirkung ein 'lustiges Böllerwerfen' haben kann - nicht nur auf Haustiere, sondern vor allem auch auf Wildtiere“, sagte Carmen Baden, Sprecherin des Nabu Berlin. Biber sind streng geschützt.

dpa

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