Schmerzensgeld für verunstaltete Bikinizone

Wuppertal - Narben und weiße Hautflecken hat eine Frau von einer Haarentfernung in einem Kosmetikstudio zurückbehalten. Dafür wurde sie jetzt entschädigt. Wie hoch:

Das bestätigte ein Sprecher des Wuppertaler Amtsgerichts am Mittwoch (Az.: 94 C 28/11). Der Richter stellte schwere Behandlungsfehler bei der sogenannten Impulslichttherapie fest. Die Kundin sei schlecht über die Risiken aufgeklärt worden. Außerdem habe das Personal die Behandlung trotz Rötungen und Schmerzen noch intensiviert, statt sie abzubrechen. Er sprach der Frau 4000 Euro Schmerzensgeld zu.

Die Anwältin hatte mindestens 2000 Euro Schmerzensgeld für ihre Mandantin gefordert - das Gericht ging deutlich darüber hinaus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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