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George Zimmerman hatte in Florida den 17-jährigen Trayvon Martin erschossen, wurde jedoch freigesprochen.

Er erschoss Trayvon Martin

George Zimmermans Bild geht für Riesensumme weg

Washington - Ein selbst gemaltes Bild von George Zimmerman, dem freigesprochenen Todesschützen von Trayvon Martin, ist für umgerechnet 73.000 Euro versteigert worden.

Das siegreiche Gebot auf der Online-Plattform Ebay belief sich auf 100.099,99 Dollar. Für das Bildnis einer US-Flagge in Blautönen waren bis zum Sonntagabend 96 Gebote eingegangen. Laut dem Sender ABC könnte Zimmerman das Geld nutzen, um zumindest einen kleinen Teil seiner Anwaltskosten in Höhe von insgesamt rund zwei Millionen Dollar abzubezahlen.

In einer Beschreibung des Bildes, auf dem die Worte "Gott, ein Land, mit Freiheit und Gerechtigkeit für Alle" stehen, hatte Zimmerman erklärt, er habe einen "kreativen Weg" gefunden, sich und seine Gefühle auszudrücken. "Meine Kunst erlaubt es mir, zu reflektieren, gibt mir ein therapeutisches Ventil", und erlaube ihm, das Haus nicht zu verlassen, schrieb der 30-Jährige.

Der Nachbarschaftswächter hatte Ende Februar 2012 den 17-jährigen Trayvon Martin in der Stadt Sanford erschossen. Der schwarze Jugendliche war unbewaffnet und auf dem Weg nach Hause, dennoch sprach ein Geschworenengericht in Florida den Schützen im Juli wegen Notwehr frei. Zimmerman hatte angegeben, Martin habe ihn zuerst attackiert. Der Fall hatte in den USA eine Rassismusdebatte ausgelöst, das Urteil wurde landesweit kritisiert.

afp

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