Eine Krankenschwester füllt eine Spritze Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen Covid 19 in einer Hausarztpraxis. Thüringen hat bundesweit seit einiger Zeit die höchsten Werte bei Neuinfektionen pro 100000 Einwohner binnen einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz). |
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Kassenärzte warnen vor stockendem Tempo bei Erstimpfungen.

Corona-Schutz

Biontech-Impfstoff in Praxen wird knapp - das hat Auswirkungen auf die Erstimpfungen

In Hausarztpraxen könnte schon bald ein Stopp der Erstimpfungen mit Biontech drohen. Es muss mehr Corona-Impfstoff her. Woran das liegt.

Hamm - Wenn es ganz schlecht läuft, droht bei den Impfungen gegen das Coronavirus* ein Stopp - zumindest bei der ersten Verabreichung. Kassenärzte warnen jetzt davor, dass Erstimpfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer wegen Versorgungsengpässen ins Stocken geraten könnten.

Weil im Mai bei den Hausärzten die ersten Zweitimpfungen beginnen müssen, reichen die vom Bundesgesundheitsministerium für Mai angekündigten Mengen des Corona-Impfstoffs nicht aus*, um damit ab auch Erstimpfungen in nennenswertem Umfang in den Praxen durchführen zu können*. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) in Nordrhein-Westfalen* bestätigte das auf Anfrage von wa.de*. Ein Problem könne es dann auch beim geplanten Start von Impfungen durch die Betriebsärzte geben. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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