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Omikron-Schutz auch nach zwei Biontech-Impfungen: Neue Südafrika-Studie zeigt veränderte Lage

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Von: Richard Strobl

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Nach einer neuen Studie zur Omikron-Variante des Coronavirus schützen auch zwei Impfungen mit dem Biontech-Impfstoff. Allerdings fällt der Schutz geringer aus.

Kapstadt - Wie gefährlich ist die neue Omikron-Variante des Coronavirus? Und wie gut schützen die aktuellen Impfstoffe gegen die Mutante? Eine neue Studie aus Südafrika, wo Omikron zuerst entdeckt worden war, gibt nun neue Antworten auf diese Fragen.

Demnach schützen zwei Dosen des Biontech-Impfstoffs auch bei einer Ansteckung mit der Omikron*-Variante deutlich vor schweren Verläufen. Allerdings ist der Schutz vor Ansteckungen selbst deutlich geringer als bei anderen Mutanten.

Omikron-Studie: Biontech-Impfung schützt vor schweren Verläufen

Das geht nun aus einer großangelegten neuen Corona*-Studie aus Südafrika hervor, über die unter anderem die „Tagesschau“ berichtet. Durchgeführt wurde die Studie von Südafrikas größtem privaten Krankenversicherungsverwalter Discovery Health. Sie basiert auf mehr als 211.000 positiven Testergebnissen zwischen dem 15. November und dem 7. Dezember. Davon wurden knapp 78.000 Infektionen auf die neue Omikron-Variante zurückgeführt.

Eine zweifache Biontech-Impfung bot demnach einen Schutz von 70 Prozent vor schweren Verläufen, die auch einen Krankenhausaufenthalt nötig machen. Vor einer Infektion an sich schützte eine doppelte Impfung demnach allerdings nur zu 33 Prozent.

Studie zu Omikron-Variante: Kinder infizieren sich offenbar seltener

Allerdings handelt es sich bei den Studiendaten um Erhebungen aus den ersten Wochen der Omikron-Welle. Mit der Ausbreitung der Variante könnten sich die Daten noch verändern.

Dennoch: Laut der Studie war die Gefahr sich mit Corona zu infizieren während der vierten Welle in Südafrika höher als bei früheren Wellen. Aber: Das Risiko eines schweren Verlaufs mit Krankenhauseinweisung lag um 29 Prozent niedriger als bei der ersten Welle.

Bei Kindern sei das Risiko einer Krankenhauseinweisung allerdings um 20 Prozent höher, heißt es weiter. Die absolute Häufigkeit solcher Fälle sei aber sehr gering. Insgesamt sei das Risiko für Kinder während der vierten Welle positiv getestet zu werden, deutlich geringer gewesen als bei Erwachsenen. Und das um ganze 51 Prozent. (rjs) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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