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Bei knapp 40 Grad hilft nur eine Abkühlung mit kaltem Wasser.

Wetteraussichten für diese Woche

Bis zu 39 Grad: Jetzt rollt die Hitzewelle an

Offenbach - Am Mittwoch kriegt der Norden noch etwas Luft. Ab Donnerstag ist es dann im ganzen Land heiß, heiß, heiß. Und das wird auch in den nächsten Tagen so bleiben. Doch bleibt die Prognose hinter bestehenden Rekorden zurück

Deutschland muss sich auf eine extreme Hitzewelle einstellen. Am Mittwoch bleiben die Temperaturen nur im Norden noch unter 30 Grad, im Süden und Südwesten kann das Thermometer bereits auf 35 Grad klettern. „Ab Donnerstag kommt der Sommer dann in ganz Deutschland so richtig in Fahrt“, sagte Meteorologe Marcus Beyer am Dienstag. Lokal sind 39 Grad Celsius möglich. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen voraussichtlich zwischen 32 und 38 Grad.

„Der einzige Ort, an dem man dann noch ein bisschen durchatmen kann, ist die Ostsee“, sagte der Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Dort weht ein bisschen Wind und es wird nur 22 bis 25 Grad warm. Die „extreme Wärmebelastung“ bleibt laut Beyer mindestens bis zum Wochenende erhalten. Frühestens am Sonntag werde es um ein paar unmerkliche Grad kühler.

Der deutsche Hitzerekord wird zunächst aber wohl trotzdem nicht geknackt. Die magische Marke liegt bei 40,2 Grad. Viermal wurde laut DWD diese Temperatur bisher gemessen: einmal 1983 und dreimal 2003.

So wird das Wetter in Ihrer Region

Verantwortlich für die bevorstehende Hitzeperiode sind das Hoch „Annelie“ und das Tief „Quintus“. „Während „Annelie“ über Mitteleuropa liegt und für viel Sonnenschein sorgt, hilft „Quintus“ dabei, die heißen Luftmassen nordafrikanischen Ursprungs bis nach Deutschland zu transportieren“, erklärte Beyer.

Die subtropischen Tagestemperaturen bescheren uns Nächte wie im Urlaub. Im Westen bleibt es nachts zwischen 24 und 20 Grad warm. „Lüften kann man noch in den östlichen und nördlichen Landesteilen, wo es mit 19 bis 12 Grad etwas frischer wird“, sagte Beyer. Am Donnerstag und Freitag kann es örtlich Wärmegewitter geben. Laut DWD bleiben sie selten, können dann aber recht kräftig ausfallen.

Die Hitzewelle lässt Menschen stöhnen - für Haustiere kann sie sogar tödlich sein, warnt der Deutsche Tierschutzbund. Der Verein rät Tierhaltern, darauf zu achten, dass Tiere stets ausreichend Wasser und die Möglichkeit zur Flucht in den Schatten haben.

Niedrigwasser hat bereits die Schifffahrt auf der Elbe ausgebremst. Die Ausflugsschiffe blieben am Dienstag an den Anlegestellen. Eine Containerlinie wurde eingestellt. Der Pegelstand der Elbe in Dresden lag nur noch bei 69 Zentimetern, normal sind etwa zwei Meter.

dpa

DWD

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