Stammstrecke in Richtung Osten blockiert: Ausfälle und Verzögerungen bei der S-Bahn

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Nach dem Tod eines 26-Jährigen hatten dessen Familienangehörige die Polizei angegriffen. 14 Beamte wurden verletzt. Foto: Ulrich Behmann-DWZ

Bisher keine Festnahmen nach Ausschreitungen in Hameln

Hameln (dpa) - Nach den Krawallen im Anschluss an den tödlichen Sturz eines 26-Jährigen aus einem Gerichtsgebäude in Hameln hat die Polizei bisher niemanden festgenommen. "Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch und Sachbeschädigung laufen", sagte ein Sprecher.

Die Identität mehrerer Tatverdächtiger sei bekannt. Es handele sich um Angehörige des Mannes, der am Dienstag nach einem Termin bei einer Haftrichterin aus dem siebten Stockwerk des Hamelner Amtsgerichts geklettert und abgestürzt war.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover hatte der Mann fliehen wollen. Ihm wurde ein Raubüberfall vorgeworfen. 14 Polizisten waren später verletzt worden, als Familienangehörige auf die Beamten losgingen. Die Ermittler gehen davon aus, dass zur Beerdigung des 26-Jährigen Hunderte Trauergäste anreisen werden. Ort und Zeitpunkt stünden noch nicht fest, sagte der Polizeisprecher.

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