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Seenotrettungskreuzer Hermann Helms auf der Nordsee vor Cuxhaven. Rund 2000 Mal sind die Seenotretter in diesem Jahr bereits auf Nord- und Ostsee ausgerückt. Foto: Ingo Wagner/Archiv

Zwischenbilanz 2016

Seenotretter: Zahl der Einsätze konstant hoch

Sie eilen unterkühlten Surfer zur Hilfe und meistern dramatische Situationen im Watt. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hatte in diesem Jahr schon allerhand zu tun.

Essen (dpa) - Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat eine Zwischenbilanz für das laufende Jahr vorgestellt. Von Januar bis Mitte Oktober zählte die Organisation demnach rund 1800 Einsätze auf der Nord- und Ostsee.

Das seien etwas weniger als im Vorjahreszeitraum, aber die Zahl der Einsätze bleibe konstant hoch, sagte ein DGzRS-Sprecher am Freitag in Essen. Etwa 600 Menschen wurden gerettet – 53 davon aus akuter Seenot. Zudem hätten die Retter bei einer Ausbildungsmission mit griechischen Kollegen in der Ägäis 1100 Menschen aus Gefahren befreit. Die Einsätze dort gelten vor allem den Flüchtlingen, die versuchen, das Meer zu durchqueren.

DGzRS

Pressemitteilung DGzRS

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