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Blitz erschlägt Bergsteiger - sein Freund steht genau daneben

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Von: Christoph Gschoßmann

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In der Slowakei ist ein Bergsteiger durch einen Blitzeinschlag gestorben (Symbolfoto).
In der Slowakei ist ein Bergsteiger durch einen Blitzeinschlag gestorben (Symbolfoto). © imageBROKER/Roberto Facchini via www.imago-images.de

Ein Blitz hat in der Slowakei einem Bergsteiger das Leben gekostet. Sein Freund stand daneben und überlebte den Einschlag schwer verletzt.

Bratislava / München - Tödliches Unglück durch einen Blitzschlag: In der slowakischen Hohen Tatra hat eine elektrische Ladung zwei Wanderer überrascht. Einer von ihnen starb - der andere überlebte.

Die beiden Bergsteiger stammten aus Polen. Wie der Bergrettungsdienst HZS am Montagabend (15. August) meldete, waren die beiden auf einem beliebten Wanderweg unterhalb des Berges Krivan unterwegs, als plötzlich ein Unwetter aufzog. Ein 33-Jähriger wurde vom Blitz direkt getroffen und starb sofort. Das stellte die per Hubschrauber an den Unglücksort gebrachte Notärztin fest.

Ein Bergsteiger stirbt - ein anderer wird von der Druckwelle weggeschleudert

Schwere Verletzungen erlitt dagegen sein gleichaltriger Kamerad. Dieser wurde zwar von der Druckwelle des Blitzes zur Seite geschleudert und erlitt Verletzungen im Gesicht und an der Wirbelsäule. Er überlebte. Der Mann konnte zwar mit den Bergrettern und der Ärztin sprechen, erinnerte sich aber nicht an das Geschehene. Auch konnte er seine Beine nicht spüren und bewegen. Der Hubschrauber flog ihn in das Krankenhaus der Stadt Poprad. Sein Zustand sei stabil gewesen, teilten die Bergretter mit.

Das Unglück nahm der Bergrettungsdienst zum Anlass für eine Warnung an alle Bergwanderer, im Sommer stets mit raschen Wetterveränderungen im Hochgebirge zu rechnen. Bei Gewittergefahr solle man solche Wege meiden, von denen keine rasche Rückkehr in eine sichere Umgebung möglich sei. Der Berg Krivan, der auf den slowakischen Eurocent-Münzen abgebildet ist, gilt als eines der Nationalsymbole der Slowakei. (cg mit dpa)

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