+
Die Schwanenblume ist eine besonders geschützte Pflanze.

Gekürt von Loki Schmidts Stiftung

Das ist die "Blume des Jahres 2014"

Hamburg - Die Stiftung Naturschutz Hamburg kürte am Dienstag die sogenannte "Schwanenblume", eine besonders geschützte Pflanzenart, zur "Blume des Jahres 2014".

Sie blüht in Weiß- und Rottönen und verdankt ihren Namen dem schwanenhalsartig gebogenen Griffel in der Blüte: Die Schwanenblume ist die „Blume des Jahres 2014“. „Damit soll für den Schutz dieser bedrohten Pflanze geworben werden, die in vielen Bundesländern bereits auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht“, teilte die Loki Schmidt Stiftung am Dienstag in Hamburg mit. Die Ehefrau des Altbundeskanzlers Helmut Schmidt hatte den Titel ins Leben gerufen.

Die „Blume des Jahres“ repräsentiere immer auch einen bedrohten Lebensraum, hieß es. Bei der Schwanenblume (Butomus umbellatus) seien das Flussauen und Marschgebiete. Die Pflanze mit dem hohen Stiel und bis zu 30 weißen oder rosa Einzelblüten, „die über dem Röhricht zu schweben“ scheinen, blüht von Juni bis August. Vor allem an großen Flüssen wie Elbe, Rhein und Oder seien noch reiche Bestände zu finden.

„Einst brachte das Hochwasser in den Flussauen Lehm und Nährstoffe mit sich, die die Schwanenblume benötigt“, erläuterten die Naturschützer. „Der Rückgang der Schwanenblume beruht darauf, dass Flüsse eingedeicht und ihre Auen entwässert wurden.“ Viele Gewässer seien inzwischen in einem schlechten Zustand oder sogar ganz verschwunden. „Dies gilt besonders für Gräben in Marschgebieten, an denen die Schwanenblume früher häufig vorkam.“

Die Blumen des Jahres seit 2000

Die Blumen des Jahres seit 2000

Die Aktion „Blume des Jahres“ war 1980 von der Ehefrau des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt (SPD), Loki Schmidt (1919-2010), gestartet worden. Im vergangenen Jahr ging der Titel an das Leberblümchen. Davor wurden unter anderem die Heidenelke, die Sumpfdotterblume und der Lungen-Enzian ausgewählt.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Mutter postet dieses Foto im Supermarkt - und bekommt richtig Ärger
Eine Mutter aus Australien wollte nur einen Alltagsmoment mit ihrer Community teilen - mit diesen heftigen Reaktionen hat sie nicht gerechnet.
Mutter postet dieses Foto im Supermarkt - und bekommt richtig Ärger
Diabolisch: Mörderin wollte mit diesem Posting ihre Tat verschleiern
Ein bestialischer Mord erschüttert Nordost-England. Vielleicht das schaurigste Detail: Die Täterin verfasste auf Facebook eine Nachricht, um nicht unter Verdacht zu …
Diabolisch: Mörderin wollte mit diesem Posting ihre Tat verschleiern
Fingerkuppe abgebissen: Wildschwein verletzt vier Menschen
Wilde Szenen in Schleswig-Holstein: In Heide hat ein Wildschwein-Duo am helllichten Tag die Innenstadt unsicher gemacht. Die Einwohner mussten vier Stunden das Zentrum …
Fingerkuppe abgebissen: Wildschwein verletzt vier Menschen
Pest breitet sich in Madagaskar rasant aus
In Madagaskar grassiert die Pest: Innerhalb weniger Tage verdreifachte sich die Zahl der Fälle. Die Lungenpest ist leicht übertragbar.
Pest breitet sich in Madagaskar rasant aus

Kommentare