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Auf dem Turiner Grabtuch soll Jesus abgebildet sein. 

Sensationelle Offenbarung

Blut von Jesus auf Turiner Grabtuch entdeckt?

Viele glauben, es wäre Jesus’ Grabtuch. Andere halten es für eine Fälschung. Wissenschaftler haben nun bahnbrechende Erkenntnisse zum Turiner Grabtuch gemacht.

Es gibt viele Fakten und Theorien um das Grabtuch von Turin: Die "Sacra Sindone", ist ein 4,42 Meter langes und 1,13 Meter breites Stück Leinen und wird von Gläubigen verehrt. Viele Christen weltweit glauben, dass Jesus nach seiner Kreuzigung darin eingewickelt wurde. Andere halten das gewebte Tuch für eine Fälschung. 

Nun haben italienische Wissenschaftler aus Trieste, Bari und Padua neue - bahnbrechende Details herausgefunden und ihre Ergebnisse in der internationalen Fachzeitschrift Plos One veröffentlicht. 

Blut gibt Hinweis auf schreckliche Details

Auf dem Turiner Grabtuch soll sich demnach tatsächlich menschliches Blut befinden. Winzige Blutpartikel weisen zudem darauf hin, dass der im Tuch Begrabene große Schmerzen erlitten hat. Es sind Blutspuren eines Folteropfers.

Die Wissenschaftler sprechen von einem sogenannten schweren „Polytrauma“. Das bedeutet, dass dem Toten schwere und lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt wurden.   

Die Untersuchungen hätten unerwartet ein „verborgenes Gewaltszenario“ offenbart. Besonders relevant für die Erkenntnisse der Forscher seien die Substanzen Kreatinin und Ferritin, die in hohem Maße im Blut aufgefunden wurden. „Sie werden bei Patienten gefunden, die starke Traumata wie zum Beispiel Folter erlitten. Daher weist die Anwesenheit dieser biologischen Nanopartikel auf einen gewalttätigen Tod des Mannes hin, dessen Blut sich am Turiner Grabtuch befindet“, heißt es in dem Bericht.

Die Echtheit des Grabtuches ist schon lange umstritten 

Die Echtheit des Tuches ist sehr umstritten und wurde oft angezweifelt. Das Leinentuch wird im Turiner Dom aufbewahrt. Es zeigt das doppelte Bild des toten Körpers eines gegeißelten Mannes mit einer Dornenkrone, der gekreuzigt wurde, heißt es in dem Bericht.

Ob es sich wirklich um Begräbnistuch handelt, in dem Jesus von Nazareth vor etwa 2000 Jahren eingewickelt wurde?

In wissenschaftlichen Untersuchungen aus dem Jahr 1989 wurde das Tuch auf das Mittelalter zurückdatiert. Andere Wissenschaftler schätzen das Alter des Tuchs auf 1300 bis 3000 Jahre. Eine neuere Untersuchung datierte das Alter des Tuchs auf 90 bis 200 Jahre nach Christi Geburt. 

Kritiker sind der Meinung, das Bildnis wäre von einem Maler auf das Grabtuch gemalt worden. Dem widersprechen die italienischen Wissenschaftler in ihrem Bericht, da es sich bei der roten Farbe eindeutig um Blut handele. Und es sei höchst unwahrscheinlich, dass ein Künstler mit dem Blut eines Mannes, der gefoltert wurde, gemalt hat.

Die neuen Erkenntnisse dürften die Diskussion um die wohl berühmteste christliche Reliquie der Welt erneut anheizen und viele in ihrem Glauben bestätigen. 

laf 

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