Blutbad in US-Poststelle

- Los Angeles - Eine ehemalige Angestellte ist in einer Poststelle in der kalifornischen Stadt Goleta Amok gelaufen. Bei der Bluttat in der Nacht zum Dienstag erschoss die Frau sechs Kollegen und tötete sich selbst. Eine weitere Beschäftigte wurde lebensgefährlich verletzt. Der amerikanische Postminister John E. Potter sprach am Dienstag von einem "totalen Schock".

Betreuer und Psychologen sollten sich nun um die Familien der Opfer und die überlebenden Angestellten kümmern. Über das Motiv der Tat wurde zunächst nichts bekannt.

Nach Augenzeugenberichten war gleich nach den ersten Schüssen Panik ausgebrochen. Dutzende Menschen seien aus dem Gebäude auf die Straße gelaufen, berichteten Lokalsender. Über 50 Mitarbeiter sollen sich während des Blutbads in der Postsortierstelle aufgehalten haben. Die Polizei wies Nachbarn an, vorsichthalber in ihren Häusern zu bleiben.

Die Beamten fanden den Berichten zufolge zunächst zwei Leichen außerhalb des Gebäudes und durchsuchten dann die Räume. Dort entdeckten sie die tote Schützin und weitere Opfer, darunter zwei verletzte Frauen. Eine von ihnen sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, die zweite befinde sich in kritischem Zustand, berichtete der Sender KEYT in Santa Barbara.

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