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Die Blutmondphasen.

Tausende fasziniert

Blutmond am Himmel: So lief das Schauspiel

Berlin - Wer in der richtigen Stadt wohnt - nämlich in einer im Pazifikraum -, hat an diesem Mittwoch einen Blutmond sehen können: eine totale Mondfinsternis.

Himmelsgucker im Pazifikraum haben eine totale Mondfinsternis bewundern können. Während des astronomischen Schauspiels am Mittwoch erschien der Erdtrabant auch als sogenannter Blutmond in rötlichem Licht. Die vollständige Verdunklung war in weiten Teilen Nordamerikas und Südamerikas, in Asien und im Osten Australiens zu sehen. Die Menschen in Europa und Afrika gingen leer aus, konnten das Ereignis aber auf der Internetseite der US-Raumfahrtbehörde Nasa verfolgen.

Der Mond trat am Mittwoch um 12.25 Uhr MESZ vollständig in den Kernschatten der Erde ein. Die Phase der totalen Verfinsterung dauerte rund eine Stunde - dabei nahm der Mond eine rötliche Farbe an. Dieses Phänomen entsteht durch die Brechung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre, wobei langwelliges rötliches Restlicht in den Kernschatten gelenkt wird.

"Time.com" hat ein GIF des Blutmonds getwittert:

So entsteht eine Mondfinsternis

Bei einer Mondfinsternis steht die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond - der Vollmond taucht also in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft. Während sich das Schauspiel in Asien am Mittwochabend nach Mondaufgang ereignete, war auf dem amerikanischen Kontinent zu diesem Zeitpunkt früher Mittwochmorgen.

In Hongkong hatte das dortige Raumfahrtmuseum für die Öffentlichkeit Teleskope aufgestellt, hunderte Schaulustige standen Schlange. In Tokio versammelten sich Menschen auf den Dächern von Wolkenkratzern, einige nutzten die esoterische Atmosphäre für Yoga-Übungen unter dem Blutmond. Im Osten Australiens wurde die Sicht dagegen durch Wolken getrübt. Die letzte Mondfinsternis hatte sich am 15. April ereignet, das nächste Datum ist der 4. April 2015.

AFP

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