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Die Famillie Mullins dekorierten ihre Auffahrt an Halloween mit Leichen.

Besorgte rufen Krankenwagen

Diese blutigen "Leichen" schocken die Nachbarn

Oklahoma - Verdrehte Körper in der Auffahrt, blutige Handabdrücke am Garagentor - in der idyllischen Kleinstadt Mustang muss etwas Schlimmes passiert sein. Das dachten zumindest die Nachbarn.

Vor dem Einfamilienhaus in der amerikanischen Kleinstadt Mustang in Oklahoma liegen zwei Personen offenbar reglos in der Auffahrt. Eine verkrümmte Gestalt wurde vom Auto überfahren, der zerplatzte Schädel liegt noch unter dem Reifen. Der andere leblose Körper klemmt halb unter dem Garagentor - erschlagen vom automatischen Schließmechanismus. Überall sind blutige Handabdrücke an dem weißen Garagentor.

Als eine Nachbarin zufällig an der Szenerie vorbeikommt, setzt kurz ihr Herzschlag aus - dann greift sie zum Telefon und wählt den Notruf. Die Sanitäter staunen nicht schlecht, als sie nach ihrem Eintreffen feststellen: Die beiden Patienten hatten noch nie einen Puls.

Kalter Schauer über den Rücken

Dabei wurden die Helfer zu einem vermeintlich grausamen Schauplatz der Gewalt gerufen, der auch Hartgesottenen einen kalten Schauer über den Rücken gejagt hätte. Doch es stellt sich heraus, dass die beiden vermeintlichen Toten nur zwei Puppen sind, die jemand makabererweise mit Jeans, T-Shirt, Sneakers und viel Kunstblut zum Leben erweckt hat.

Nämlich Familie Mullins, für die Halloween dieses Jahr etwas ganz besonderes werden sollte. Vater Johnnie hatte zu diesem Zweck die beiden Puppen, die er liebevoll "Dead Fred" (Toter Frederick) und "Crushed Kenny" (Zerquetschter Kenneth) getauft hat, in der Auffahrt drapiert. Leider sieht die Szene täuschend echt aus.

Nicht zu weit gegangen

Die Nachbarn wissen Mullins Mühe nicht so recht zu schätzen. Die Nachbarin, die den Rettungswagen gerufen hatte, macht ihrem Ärger gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender "News9" Luft: "Wenn ich dachte, dass es echt ist, was sollen denn dann Kinder davon halten?", fragt sie erbost. Einige Nachbarn baten die Familie Mullins bereits, die blutige Dekoration zu entfernen - den Kindern zuliebe.

Doch Mullins, der selbst Vater zweier kleiner Töchter ist, denkt nicht daran, sie abzubauen, schließlich versuche er doch nur Leuten einen Schrecken einzujagen. "Es ist Halloween. Ich denke nicht, dass ich zu weit gehe", meint er lachend.

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VF

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