Fernbus nach Berlin auf Autobahn verunglückt - viele Verletzte

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Schreckliches Verbrechen

Bluttat in Washington: Schüler rastet aus und schießt um sich

Sein Mitschüler wollte ihn von seiner Tat abhalten - und bezahlte mit seinem Leben. Drei weitere Menschen werden verletzt. War Mobbing das Motiv des Täters?

Washington - Erneute Schießerei an einer Schule in den USA: Bei dem jüngsten Vorfall an einer High School im Westküstenstaat Washington ist am Mittwoch ein Schüler getötet worden, der Täter wurde überwältigt und festgenommen. Drei Schülerinnen wurden mit Schussverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. 

Bei dem Täter handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen Schüler, der schwer bewaffnet durch die Flure der Freeman High School gegangen sei. Eine erste Waffe klemmte, worauf der Täter zu einer zweiten Waffe griff, wie Sheriff Ozzie Knezovich sagte. In diesem Moment habe ein anderer Schüler eingegriffen, der auf den Täter zugegangen sei und mit ihm geredet habe. 

Der Mitschüler bezahlte seinen Versuch, das Blutbad zu verhindern, mit seinem Leben. Der Täter erschoss ihn und feuerte danach weiter im Flur um sich. Überwältigt wurde der Schütze laut der lokalen Website "The Spokesman-Review" von einem Schulaufseher. Die drei ins Krankenhaus eingelieferten Schülerinnen befanden sich dem Bericht zufolge nicht in Lebensgefahr. 

„Sein Gesicht war völlig ausdruckslos“

Die 14-jährige Elisa Vigil berichtete dem "Spokesman-Review", sie habe sich im Flur gedruckt, nachdem die Schießerei begonnen habe. Der Schütze sei mit einer Pistole herumgelaufen: "Sein Gesicht war völlig ausdruckslos". Ein Mädchen, das von einer Kugel in den Rücken getroffen worden sei, habe um Hilfe geschrien. Sie habe auch einen Jungen gesehen, der von einer Kugel in den Kopf getroffen worden sei, sagte Vigil. 

Zu dem Motiven des Schützen sagte Sheriff Knezovich, die Tat sei anscheinend durch Mobbing-Vorgänge ausgelöst worden. Nähere Angaben dazu machte er zunächst nicht. 

Schießereien kommen an US-Schulen immer wieder vor. Vor einem Jahrschoss ein Teenager, der zuvor zuhause den eigenen Vater getötet haben soll, an einer Grundschule im Südstaat South Carolina um sich. Zwei Schüler und ein Lehrer wurden von Kugeln getroffen, einer der Jungen erlag später seinen Verletzungen. 

Laut der Website "Gun Violence" gab es in diesem Jahr bereits mehr als 250 größere Schießereien in den USA. Als eine solche Schießerei definiert wird ein Vorfall, bei dem mindestens vier Menschen von Kugeln getroffen werden.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolfoto)

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