"Generation Kopf unten": Smartphones lenken viele Fußgänger ab. Foto: Thalia Engel/Archiv
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"Generation Kopf unten": Smartphones lenken viele Fußgänger ab.
Erste Städte testen daher spezielle Bodenampeln für Handy-Nutzer an Straßenbahngleisen. Foto: Thomas Hosemann/Stadtwerke Augsburg
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Erste Städte testen daher spezielle Bodenampeln für Handy-Nutzer an Straßenbahngleisen.
Mit gesenktem Kopf durch New York: In den USA werden bereits Bußgelder für surfende Fußgänger diskutiert. Foto: Justin Lane/Archiv
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Mit gesenktem Kopf durch New York: In den USA werden bereits Bußgelder für surfende Fußgänger diskutiert.
Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann schaut bei der Vorstellung der Kampagne "Runter vom Gas". Foto: Wolfram Kastl/Archiv
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Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann schaut bei der Vorstellung der Kampagne "Runter vom Gas".
Riskante Ablenkung: Auch Radfahrer bringen sich durch die Handy-Nutzung am Lenker zunehmend in Gefahr. Foto: Andrea Warnecke
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Riskante Ablenkung: Auch Radfahrer bringen sich durch die Handy-Nutzung am Lenker zunehmend in Gefahr.

Smartphone-Zombies

Bodenampeln "Smombies" vor Unfällen schützen

Augsburg - In Deutschland testen die ersten Städte spezielle Bodenampeln an Straßenbahnübergängen, um schwere Unfälle mit unaufmerksamen Smartphone-Benutzern zu vermeiden.

Da immer mehr Fußgänger auf ihr Handy schauen und nicht auf den Verkehr achten, sollen so weitere Todesfälle vermieden werden.

In Augsburg und Köln sind an einigen Haltestellen LED-Lichtleisten am Fahrbahnrand in Betrieb genommen worden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die dortigen Verkehrsbetriebe testen nun, ob sich die Technik bewährt und noch weitere Systeme installiert werden sollen.

Regelmäßig kommt es in Deutschlands Städten zu schweren Verkehrsunfällen gerade mit jungen Menschen, die durch ihr Smartphone abgelenkt sind. So starb im März in München eine 15 Jahre alte Schülerin, weil sie Kopfhörer trug und unachtsam auf die Tramgleise lief. In Witten im Ruhrgebiet lief im August ein 19 Jahre alter Fußgänger ebenfalls vor eine Straßenbahn und starb - auch er hatte Kopfhörer auf.

Eine jüngst veröffentlichte Untersuchung der Unfallforscher der Dekra ergab, dass insgesamt fast 17 Prozent der Fußgänger ihr Smartphone auf unterschiedliche Art und Weise während der Teilnahme am Straßenverkehr nutzen.

dpa

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