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Jan O. wird verdächtigt, zwei Kinder in Bodenfelde, ermordet zu haben.

Mutter von Jan O.: "Er ist selbst ein Opfer"

Uelzen - Jan O. soll die zwei Kinder Nina und Tobias ermordet haben. Sein Vater sagte im Interview, er habe es geahnt. Jetzt spricht auch die Mutter und zeichnet ein anderes Bild:

Das ganze Interview mit Andrea O. lesen Sie bei www.az-online.de. Außerdem: Bilder und Hintergründe.

Andrea O., die Mutter des mutmaßlichen Doppelmörders von Bodenfelde, hat mit der Allgemeinen Zeitung Uelzen (AZ) über ihren Sohn Jan, der in Bodenfelde zwei Kinder umgebracht haben soll, gesprochen. "Ich bete, dass es die beiden einzigen Opfer waren", sagt sie.

Anders als der Vater zeichnet die Mutter nicht das Bild eines außer Kontrolle geratenen Jugendlichen, der nicht zu bändigen gewesen sei, sondern spricht über das Familienleben und eröffnet damit eine neue Perspektive auf den Täter.

Doppelmord: Bilder der Trauerfeier für Nina und Tobias

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In ihrer Ehe sei Gewalt Alltag gewesen, schildert die 46-Jährige das Familienleben. Klaus O., der Vater des Tatverdächtigen, habe die Mutter immer wieder vor den Augen des Sohnes geschlagen.

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Andrea O. steht zu ihrem Sohn, sagt im AZ-Interview: "Ich will seine Taten nicht entschuldigen, aber mein Sohn ist auch ein Opfer". Sie wird ihren Sohn in der Haft besuchen und zu ihm stehen. "Ich hasse ihn nicht", sagt die Mutter von Jan O. Sie befindet sich seit Jahren in psychiatrischer Behandlung und drohte bereits mehrmals mit Selbstmord, schreibt az-online.de. Lesen Sie das gesamte Interview auf az-online.de.

Jugendliche in Bodenfelde ermordet

Jugendliche in Bodenfelde ermordet

Der mutmaßliche Mörder der beiden Teenager aus Bodenfelde hätte nach Überzeugung der Polizei weitere Menschen umgebracht, wenn er nicht gefasst worden wäre. “Es deutet alles darauf hin, dass er weiter gemacht hätte“, sagte der Northeimer Kripo-Chef Andreas Borchert am Donnerstag. “Dafür gibt es objektive Hinweise.“ Die Ermittler prüfen derzeit, ob der 26-Jährige noch bei weiteren Verbrechen als Täter infrage kommt. Bisher gebe es keine entsprechenden Hinweise.

ja/dpa

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