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Schauspieler Karlheinz Böhm: Seine Stiftung "Menschen für Menschen" unterlag im Streit mit einem Großspender vor Gericht.

Streit um Spende: Böhm-Stiftung verliert Prozess

Frankfurt - Im Streit zwischen der Karlheinz Böhm-Stiftung „Menschen für Menschen“ und einem ihrer ehemaligen Großspender hat die Stiftung eine juristische Niederlage einstecken müssen.

Nach einer Einstweiligen Verfügung des Landgerichts Frankfurt/Main darf sie auf ihrer Internet-Seite eine Behauptung nicht wiederholen, wonach dieser Unternehmer insgesamt nur 630 000 Euro gespendet habe. Ein Gerichtssprecher bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung. Der Unternehmer habe glaubhaft dargelegt, dass er weit mehr gespendet habe.

Allerdings habe die Formulierung nur einen Tag lang auf der Internet-Seite der Stiftung gestanden, sagte der Gerichtssprecher. Die Verfügung werde erst wirksam, wenn der Unternehmer sie der Stiftung zustellen lasse.

Der Unternehmer, der seine Spendengelder zurückfordert, wirft der von dem Schauspieler Karlheinz Böhm gegründeten Stiftung mangelnde Transparenz und Verschwendung vor. Die Stiftung ihrerseits wehrt sich mit einer Strafanzeige. Sie wirft ihrem früheren Förderer unter anderem Beleidigung, Verleumdung und falsche Verdächtigung vor.

dpa

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