Böller auf Spielplatz geworfen - Gefängnis

Berlin - Ein 29-Jähriger hat sich von Kinderlärm derart provozieren lassen, dass er einen sehr starken Silvesterböller vor einen Spielplatz warf. Jetzt muss er drei Monate ins Gefängnis.

Ein Berliner, der aus Wut über Kinderlärm einen sehr starken Silvesterböller vor einen Spielplatz geworfen hatte, muss drei Monate in Haft. Der 29-jährige Kraftfahrer hatte am Montag vor einem Berliner Amtsgericht seine Selbstjustiz gestanden und bereut. Die Kinder waren mit dem Schrecken davongekommen. Der Mann war genervt, zumal er nach einer Nachtfahrt am Nachmittag des 1. Mai wegen des Lärms vor seiner Wohnung in Berlin-Treptow nicht schlafen konnte. Der Angeklagte hat sich strafbar gemacht, weil diese besonders starken Böller in Deutschland verboten sind. Bewährung war wegen zahlreicher Vorstrafen nicht möglich.

dpa

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