Üblem Scherz aufgesessen

Festgeklebt! Sanitäter retten Frau von Toilette

Atlanta - Peinlich: Eine Frau, die in einem Baumarkt im US-Staat Georgia die Toilette benutzt hatte, kam nicht mehr vom Sitz hoch: Festgeklebt! Wie sie schließlich gerettet wurde.

Wie gemein! Ilyanna De La Keur verspürte beim Einkauf in einem Baumarkt im US-Bundesstaat Georgia ein dringendes Bedürfnis. Daher suchte sie die Toiletten des "Home Depot"-Marktes auf - die ein unbekannter Spaßvogel mit Klebstoff beschmiert hatte.

Doch das bemerkte die 40-jährige Hausfrau und Mutter erst, als sie vom Sitz aufstehen wollte - und nicht mehr hochkam: Festgeklebt! Wie die Daily Mail  berichtet, musste die Frau sich fast eine halbe Stunde gedulden, bis jemand auf ihr Malheur aufmerksam wurde. Insgesamt verging rund eine Stunde, bis Rettungskräfte sie aus ihrer misslichen Lage befreien konnten.

Doch auch weitere Peinlichkeiten blieben der Frau nicht erspart: Während die Retter ihr nacktes Hinterteil vom Klebe-Sitz lösten, warfen immer wieder schaulustige Baumarkt-Mitarbeiter einen Blick in die Kabine. De La Keurs Schwester filmte die schmerzhafte Prozedur sogar. Nach erfolgreicher "Befreiung" sprühten Sanitäter ihre teils aufgerissene Haut mit einem Lösungsmittel ein, um ein erneutes Klebenbleiben zu verhindern.

Mit ihrer Rettung war Ilyanna De La Keur ganz und gar nicht zufrieden. Dem Sender WSB-TV sagte sie: "Ich konnte nicht verstehen, warum sie mich nicht einfach in die Notaufnahme gebracht haben, damit ein Doktor den Sitz entfernt." Auch zwölf Tage nach dem Vorfall sei sie noch an die Couch gefesselt: "Ich bin eine erwachsene Frau, die nicht einmal aufrecht sitzen kann."

Die kuriose Geschichte erregt jedoch eher Zweifel als Mitleid: Im Internet kursieren bereits Gerüchte, die Frau hätte den Toilettensitz selbst mit Kleber beschmiert. Andere machen sich über ihre perfekte Frisur nach 12 Couchtagen lustig oder machen sie darauf aufmerksam, dass sie sich aus hygienischen Gründen nicht auf öffentliche Toiletten setzen solle.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Rubriklistenbild: © dpa

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