Nach brutaler Vergewaltigung: Dritter Täter verhaftet

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Bei einem Bombenanschlag im thailändischen Bangkok wurden 22 Menschen getötet und 123 verletzt.

22 Todesopfer - Ermittler haben heiße Spur

Bangkok: Keine Deutschen auf der Verletztenliste

Bangkok - Die Zahl der Todesopfer bei der Explosion in einem belebten Einkaufsviertel in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist auf 22 gestiegen. Unter den Verletzten sind keine Europäer.

123 Menschen wurden verletzt, als am Montagabend an einem Hindu-Schrein ein Sprengsatz detonierte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Unter den Opfern seien Ausländer.

Unter den Verletzten sind nach ersten Angaben keine Opfer mit deutsch- oder europäischklingenden Namen. Das geht aus einer von der Polizei erstellten Liste mit 49 Namen hervor, die die Bangkoker Zeitung „The Nation“ am Dienstag veröffentlichte. Danach dürfte eine hohe Zahl der Verletzten aus China stammen.

Bei dem beispiellosen Bombenanschlag in der thailändischen Hauptstadt waren am Montagabend mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen, darunter nach Polizeiangaben ein Chinese und ein Philippiner. Dutzende wurden teils schwer verletzt. Die Polizei fahndet nach den Tätern. Auf dem Video einer Überwachungskamera ist ein Mann mit einem verdächtigen Paket kurz vor der Explosion am Tatort zu sehen. Nach dem Verdächtigen wird nun gefahndet, sagte der Chef der thailändischen Militärjunta, Prayut Chan-O-Cha, am Dienstag. Der Verdächtige gehöre vermutlich einer regierungsfeindlichen Gruppe an, die im Nordosten Thailands ansässig sei.

Die Untersuchungen seien schwierig, weil der Sprengsatz selbst völlig zerstört wurde und so keine Rückschlüsse auf die Hersteller gezogen werden können, sagte Polizeichef Somyot Pounpanmuang. Der Tatort mit zahlreichen Restaurants, Hotels und Einkaufszentren war am Dienstag noch weiträumig abgesperrt.

Anschlag in Bangkok - neue Bilder vom Unglücksort

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dpa

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