Gürtel-Attacke gegen Kippa-Träger: Täter schuldig gesprochen

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Am Flughafen Köln/Bonn

Bombendrohung gegen Germanwings-Flug: Gepäck durchsucht

Köln - Eine Bombendrohung bremst am Flughafen Köln/Bonn einen Germanwings-Flieger aus. Die Passagiere und die Crew müssen das Flugzeug verlassen. Nun steht das Ergebnis der Durchsuchung des Gepäcks fest.

Eine Bombendrohung hat am Sonntagabend auf dem Flughafen Köln/Bonn eine Germanwings-Maschine gestoppt. Alle 132 Insassen konnten den Flieger nach Mailand wohlbehalten verlassen. Gefunden wurde nichts.

Weder im Flugzeug noch im Gepäck der Passagiere seien Auffälligkeiten festgestellt worden, wie die Airline am späten Sonntagabend mitteilte. Die Passagiere konnten in der Nacht zum Montag mit einem anderen Flugzeug starten.

Die Drohung gegen den Flug 4U826 sei über die Bundespolizei eingegangen, hatte Germanwings zuvor mitgeteilt. Das Flugzeug, ein Airbus des Typs A320, befand sich demnach gerade auf dem Weg zur Startposition.

Der Pilot habe den Rollvorgang abgebrochen und das Flugzeug an eine für solche Fälle vorgesehene Position gebracht. Dort hätten die 126 Passagiere und die 6 Personen umfassende Crew das Flugzeug geordnet über mobile Fahrgasttreppen verlassen.

Sprengstoff-Spürhunde und Entschärfer hätten nichts gefunden, sagte eine Bundespolizei-Sprecherin. Die Maschine sei durch die Bundespolizei wieder freigegeben worden. Die Passagiere wurden gefragt, ob ihnen etwas aufgefallen sei.

Die Drohung sei um 18.05 Uhr per E-Mail an den Flughafen gegangen, sagte die Sprecherin weiter. Um 18.25 hätte die Bundespolizei reagiert und Maßnahmen eingeleitet.

Flug 4U826 hatte ursprünglich um 18.20 Uhr nach Mailand Malpensa abheben sollen. Gegen 1.00 Uhr am Montag konnten die Passagiere ihre Reise nach Angaben der Fluggesellschaft nachholen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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